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Corona-Krise und Homeoffice drücken Büro-Preise

Corona-Krise und Homeoffice drücken Büro-Preise

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Die Corona-Krise könnte die Arbeitswelt nachhaltig umgestalten. Nicht nur durch wirtschaftliche Auswirkungen, sondern auch durch grundsätzliche Änderungen. Eine neue Hochrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jetzt, dass Preise und Mieten für Büros sinken könnten. Und das dauerhaft.Der Grund: Arbeitnehmer dürften nun immer stärker darauf drängen, mehr im Homeoffice zu arbeiten. Die Arbeitgeber können dadurch Kosten sparen, so dass sie der Forderung mittelfristig wohl auch nachgeben werden. Das dürfte dann dazu führen, dass die Büromieten und -preise auch dann niedrig bleiben, wenn die Wirtschaft wieder in Schwung kommt.Daten seit Beginn der 1990er-Jahre zeigen, dass die Märkte für gewerbliche Imm...
Nissan spart – und schließt das Werk in Barcelona

Nissan spart – und schließt das Werk in Barcelona

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Für manchen aktiven und früheren Nissan-Manager muss das wie eine schallende Ohrfeige gewirkt haben: Im neuen Vierjahresplan der Marke liegt der Fokus auf ganz nachhaltigem Wachstum, finanzieller Stabilität und Rentabilität. Die bisher verfolgte Ausrichtung auf "übermäßige Expansion", so CEO Makoto Uchida, landet auf dem Müll. Einschneidendste Maßnahme in Europa ist die Schließung des Nissan-Werkes in Barcelona.Die Marke will ihr "Geschäft durch die Rationalisierung unprofitabler Operationen und überzähliger Standorte sowie durch Strukturreformen umgestalten". Fixkosten werden gesenkt, indem die Produktionskapazität, das globale Produktangebot und die Ausgaben gestrafft werden. Ziel ist eine Gewinnmar...
Mehrwertsteuer: Ökonomen empfehlen Senkung auf 15 Prozent

Mehrwertsteuer: Ökonomen empfehlen Senkung auf 15 Prozent

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Ökonomen rechnen mit einer sehr langsamen Erholung der Wirtschaft. Damit die Konjunktur aus dem Tal herauskomme, seien starke Impulse erforderlich. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln empfiehlt ein ganzes Maßnahmen-Paket. In dem Vorschlag weisen die Autoren auf drei zentrale Stellschrauben hin. Die Aussichten sind aktuell trübe: "Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2020 um neun Prozent sinken", sagt die neue IW-Konjunkturprognose voraus. Erst im dritten Quartal 2021 dürfte das Niveau von 2019 wieder erreicht werden - und das auch nur, wenn es keinen weiteren globalen Schock gebe. Für einen möglichst raschen Aufschwung sei wichtig, dass die deutsche Politik im Einklang mit den EU-Institutionen Impulse für mehr Nachfrage setzt,...
Autobranche in der Krise: Hochfahren, aber wie?

Autobranche in der Krise: Hochfahren, aber wie?

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Die deutsche Autoindustrie befindet sich im Krisenmodus - und wird es auch noch eine ganze Weile bleiben. Vor dem Gipfel von Bundesregierung und Branche hat Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eine rasche Entscheidung über staatliche Hilfen für die Automobilindustrie abgelehnt. Er stellte stattdessen ein Konjunkturprogramm in Aussicht."Das, was wir brauchen, ist irgendwie Ende Mai, vielleicht Anfang Juni ein umfassendes Programm, in dem wir uns mit der Belebung der Konjunktur beschäftigen", sagte Scholz in der Sendung "Anne Will" in der ARD. Dabei gehe es aber auch um die Gruppen, die jetzt unmittelbar um ihre Existenz bangen würden.Mit Blick auf die von Autobauern geforderte staatliche Kaufprämie zeigte Scholz sich zurückhaltend: "Viele ...
Erdölmärkte mehrfach unter Druck

Erdölmärkte mehrfach unter Druck

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Aufruhr auf den Erdölmärkten: Corona-Krise, Preiskrieg und Förderkürzung mischen das Ölgeschäft kräftig auf. Ökonomen beschäftigen sich nun mit den Szenarien der weiteren Preisentwicklung. Marktsimulationen am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin sollen zeigen, wie sowohl Angebot, als auch Nachfrage den Ölpreis destabilisiert haben. Die Ergebnisse geben Aufschluss, welche Preispfade möglich sind, aber auch welche Relevanz dabei Corona-Krise, Preiskrieg und anstehenden Förderkürzungen haben.Parallel zu den Finanzmarkt-Turbulenzen hat sich der Ölmarkt 2020 zunehmend destabilisiert - ein Preiseinbruch von etwa 70 Prozent macht Ölproduzenten zunehmend zu schaffen. Zuletzt konnten sogar negative ...
Sicherheits-Prüfung aus sicherer Entfernung

Sicherheits-Prüfung aus sicherer Entfernung

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Sicherheit hat Vorrang. Dieser Satz gilt auch für die Sicherheits-Prüfung selbst. Zum Beispiel arbeiten die Experten der deutschen Prüfgesellschaft Dekra unter Anwendung besonder Schutzmaßnahmen. Man erfülle den satzungsgemäßen Auftrag auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise, teilt Dekra mit."In den Lebensbereichen im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause sorgen wir auch unter schwierigen Bedingungen für die Sicherheit der Menschen in Deutschland und in aller Welt", sagt der Dekra-Vorstandsvorsitzende Stefan Kölbl. Vor Ort in der Fläche habe man den direkten Kontakt zwischen Experten und Kunden auf ein Minimum reduziert.Darüber hinaus werden immer mehr Dienstleistungen ganz oder teilweise auf digitalem Weg erbr...
Milliarden-Hilfe für TUI

Milliarden-Hilfe für TUI

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Rettung in der Krise: Der Weg für ein staatliches Hilfspaket an den TUI-Konzern ist jetzt frei. Mehrere Banken haben demnach einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zugestimmt. Das teilte der weltgrößte Reiseanbieter mit.Das Geld kommt von der staatlichen Förderbank KfW - wegen gleichzeitiger Änderungen an einem anderen Darlehensprogramm mussten aber noch weitere Institute ihr Einverständnis geben. Die TUI AG hatte nach eigenen Angaben bereits eine Zusage der Bundesregierung bekommen.Touristikfirmen gehören neben Airlines und dem Gastgewerbe zu den Branchen, die die Corona-Krise am härtesten trifft. Viele Länder haben den Flugverkehr ausgesetzt, Urlaubsbuchungen sind eingebrochen.TUI hatte Mitte Mär...
Bei Germanwings gehen die Lichter aus

Bei Germanwings gehen die Lichter aus

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Die in Köln ansässige Airline Germanwings hebt nicht mehr ab. Die Lufthansa hat sich dazu entschlossen, den Flugbetrieb ihrer Tochter einzustellen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen außerdem Flugzeuge anderer Teilgesellschaften stillgelegt werden. Bei nahezu allen Flugbetrieben des Konzerns sollen wegen der Auswirkungen der Corona-Krise Kapazitäten verringert und die Verwaltung verkleinert werden.Germanwings flog bislang für Eurowings. Die bereits vor der Krise festgelegte Zielsetzung von Eurowings, den Flugbetrieb auf eine Einheit zu bündeln, solle nun beschleunigt umgesetzt werden, teilte Lufthansa mit. "Der Flugbetrieb der Germanwings wird beendet", heißt es.Den Angaben nach erwartet die Lufthansa auch für die Zeit nach der Corona-Kri...
Corona-Virus: So reagiert die Autobranche

Corona-Virus: So reagiert die Autobranche

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Die Corona-Krise setzt der weltweiten Wirtschaft immer stärker zu. Das bekommt auch die Autoindustrie deutlich zu spüren. Viele Hersteller schalten deshalb in den Krisen-Modus.FiatChrysler lässt für mindestens zwei Wochen die Produktion in seinen italienischen Fabriken sowie in Serbien und Polen ruhen. Sportwagenbauer Ferrari hat die Werke in Maranello und Modena bis Ende März 2020 dicht gemacht. Die Opel-Mutter PSA schließt alle Werke in Europa bis zum 27. März 2020.Auch die deutschen Autohersteller reagieren. In den Opel-Werken in Eisenach und Rüsselsheim wird die Arbeit ausgesetzt. VW schränkt die Produktion von Seat in dem spanischen Martorell und im VW-Werk in Navarra ein. Auch der Konzern selbst will die Produktion in zahlreichen Werken st...
Zug um Zug: Deutsche Bahn macht Dampf

Zug um Zug: Deutsche Bahn macht Dampf

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Runter vom Abstellgleis, rauf auf die Erfolgsschiene: In die Fernzüge der Deutschen Bahn sind 2019 so viele Fahrgäste gestiegen wie nie zuvor. 150,7 Millionen Kundenfahrten entsprachen einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem neuen Geschäftsbericht hervorgeht.Der Konzernumsatz legte um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro zu. Wegen hoher Investitionen und steigender Personalkosten sank jedoch der Gewinn aus dem laufenden Geschäft. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 1,84 Milliarden Euro 13 Prozent unter dem Vorjahreswert.Auch im Regionalverkehr fuhren mehr Menschen mit der Deutschen Bahn. Es gab 2019 knapp zwei Milliarden Kundenfahrten, bei einem Plus von 1,6 Prozent. Auch deshalb sieht der Konzern "klare Anzeichen für ...