Was sind Infrastrukturfonds und was macht sie für Anleger so attraktiv?

In den letzten Jahren haben sich Infrastrukturfonds als attraktive Anlagealternative für private Sparer auch in Deutschland immer mehr etabliert. Sie punkten mit einer hohen Verzinsung des angelegten Kapitals, für die Anleger nur vergleichsweise geringe Risiken hinnehmen müssen. Aus diesem Grund raten auch Finanzexperten immer häufiger zur Investition in diese Fonds.



Die Fondskonzeption

Bei Infrastrukturfonds handelt es sich in der Regel um geschlossene Fonds, die für ein bestimmtes Investitionsprojekt aufgelegt werden. Diese Projekte dienen in der Regel der Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, wie zum Beispiel der Optimierung des Personennahverkehrs oder der Energieversorgung. Häufig werden auch Vorhaben finanziert, die in Entwicklungs- oder Schwellenländern realisiert werden. Einige dieser innovativen Fonds investieren Kapital in Kraftwerke zur alternativen Energiegewinnung. So ermöglichen sie die umweltfreundliche Nutzung von Wasser- und Windkraft, Erdwärme, Solarenergie sowie nachwachsender Biorohstoffe zur Stromerzeugung. Diese Fonds werden für viele Jahre konzipiert und die Anteilseigner erhalten im Idealfall hohe, regelmäßige Dividenden.

Die Vorteile dieser Fonds

Gerade in Zeiten, die von extrem niedrigen Marktzinsen geprägt sind, erscheinen diese neuartigen Fonds auch für private Anleger attraktiv. Sie können mit ihnen Renditen realisieren, die deutlich oberhalb der Inflationsrate liegen und so einen realen Zuwachs ihres Vermögens gewährleisten. Zu den Pluspunkten dieser Fonds zählt auch das hohe Maß an Sicherheit, das sie bieten. Die Einnahmen, die mit öffentlichen Infrastruktureinrichtungen erzielt werden, gelten als außerordentlich sicher. Nicht zuletzt überzeugen diese alternativen Geldanlagen auch mit ihrem ethischen Anspruch. So tragen z.B. Cleantech-Infrastrukturfonds (mehr dazu auf www.investitionen-in-infrastrukturen.de) dazu bei, dass die Energiewende auch in Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert wird.

Eine empfehlenswerte ethische Geldanlage

Aus diesen Gründen erscheint es wahrscheinlich, dass Infrastrukturfonds in Zukunft eine noch größere Rolle als vorteilhafte Geldanlage für Privatleute spielen werden. Wer hier investiert, kann sicher sein, dass mit seinem Geld nützliche Projekte finanziert werden. Dazu profitieren Anleger von den überdurchschnittlich hohen Renditen und dem relativ geringen Risiko, die bei dieser Art von Investments üblich sind.

Bild: Ingo Bartussek (Fotolia)

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