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Konjunkturprogramme gegen die Rezession – Leitzinssenkung, Konsumgutscheine und Steuersenkung

Momentan werden ja allerlei Ideen auf den Tisch gelegt, wie der anstehenden Rezession beizukommen ist. Allen Ideen gemein, ist die Konjunktur anzukurbeln. Und wie wird das die Wirtschaft stärken? Werden die Menschen mitziehen?

Im Zuge der Krise der Banken, traf es zunächst die Automobilindustrie. Jetzt und vor allem im kommenden Jahr erreicht die Krise den Binnenhandel und damit die Konjunktur.

Erst gestern hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins für den EU-Raum gesenkt. Dies soll den Kreditnehmern die Möglichkeit geben, mehr Kredite aufzunehmen, da die Zinsen dafür geringer ausfallen. Die Gefahr dabei besteht darin, dass die Inflation steigt, da mehr Geld als Waren im Verkehr sind. Außerdem verringt sich die Mindestmenge an Geld, die die Banken vorrätig haben müssen, was mit der Zinssenkung einhergeht.

Die EZB senkt den Leitzins.

Eine weitere Idee zur Steigerung der Wirtschaft ist die Ausgabe von Konsumgutscheinen. Diese Idee wurde bereits in den USA durchgeführt und hatte nur mäßigen Erfolg, da knapp 40 Prozent der Menschen Schulden bezahlt haben oder das Geld angelegt haben, anstatt es in die Konjunktur zu investieren.

Der oberste Ökonom der Bundesbank, Norbert Walter, riet der Bundesregierung, angesicht der schwierigen Wirtschaftlage und der Prognose für das kommende Jahr, die Mehrwertsteuer zu senken. Zumindest für ein Jahr sollte sie auf 16 Prozent sinken. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Bürgern mehr Geld für Konsum zu erhalten. Hierzu ein Artikel des Spiegels.

Doch wie immer in schweren Zeiten, setzen die Menschen auf Reserven und versuchen das Geld zusammen zu halten.

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