Geld und Recht

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Renten steigen um mehr als drei Prozent

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Berlin - Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli spürbar. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,18 Prozent, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das teilte das Bundesarbeitsministerium in Berlin mit. Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 31,80 Euro, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 39,10 Euro. Die automatische Rentenanpassung kostet rund 3,8 Milliarden Euro in der zweiten Jahreshälfte 2019. Die Rentenerhöhung fällt exakt so aus, wie in einer Prognose vom Herbst vorhergesagt. Nun steht sie fest, weil Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund unter anderem zur Lohnentwicklung vorliegen. Zugleich nähern sich die Ostrenten weiter an die Westbezüge an. D
Gericht weist Musterklage zum «Widerrufs-Joker» ab        

Gericht weist Musterklage zum «Widerrufs-Joker» ab        

Geld und Recht
Stuttgart - Die bundesweit erste Musterfeststellungsklage von Verbrauchern gegen ein Unternehmen scheitert vor Gericht an einer formalen Hürde. Die Schutzgemeinschaft für Bankkunden sei nicht berechtigt, stellvertretend für Verbraucher zu klagen, entschied das Oberlandesgericht Stuttgart und wies die Klage ab. Der Verein hatte gegen die Mercedes-Benz-Bank geklagt. Er hält die Widerrufsklauseln in deren Autokreditverträgen für unverständlich und hatte daher versucht, sie für unzulässig erklären zu lassen. Es war die erste Musterklage, die vor Gericht ging. Es gibt sie in Deutschland erst seit vergangenem November. Vor allem viele Diesel-Fahrer sehen in einer Klage gegen die Widerrufsregeln eine Möglichkeit, ihr Auto ohne größeren Wertverlust loszuwerden. Wenn die Regeln unzulässig sind, s
Was bei Schenkung zu Lebzeiten zählt

Was bei Schenkung zu Lebzeiten zählt

Geld und Recht
München - Immobilien, wertvolle Kunstgegenstände, Gemälde oder Bargeld - im Laufe des Lebens häufen manche einige Besitztümer an. Mit zunehmendem Alter stehen viele vor der Frage, ob sie Teile des Vermögens schon zu Lebzeiten an Angehörige übertragen sollen. Dafür spricht, dass sich mit Schenkungen hohe Vermögenswerte steuerfrei übertragen lassen. Grundsätzlich können Familienangehörige zwar einen gewissen Freibetrag steuerfrei erben - dieser liegt derzeit bei 400.000 Euro für Kinder und 500.000 Euro für Ehepartner. Der Vorteil einer Schenkung zu Lebzeiten: Der Beschenkte kann den Freibetrag alle zehn Jahre neu ausschöpfen. Doch Vorsicht: Wer zu Lebzeiten Vermögen an Familienmitglieder verschenken will - juristisch ist von vorweggenommener Erbfolge die Rede - sollte sich dabei nicht alle
Immobilienmakler muss nicht über Steuerrisiken aufklären

Immobilienmakler muss nicht über Steuerrisiken aufklären

Geld und Recht
Berlin - Immobilienbesitzer sollten sich vor dem Verkauf eines Hauses über die steuerlichen Folgen informieren. «Dies gilt selbst dann, wenn beim Hausverkauf ein Immobilienmakler eingeschaltet wird», sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Denn ein Makler ist nur bei Vorliegen besonderer Umstände verpflichtet, über die steuerrechtlichen Folgen des Hausverkaufs aufzuklären, wie der Bundesgerichtshof entschied (Az.: I ZR 152/17). Im verhandelten Fall hatte die Klägerin mit Hilfe einer Maklerin ein Haus für 295.000 Euro verkauft. Das Haus hatte sie neun Jahre zuvor für 170.000 Euro gekauft und vermietet. Da die Immobilie innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist verkauft wurde, wurden auf den Veräußerungsgewinn Steuern fällig. Die Verkäuferin vertrat die Auffassung, dass die Makle
Minijobber im Privathaushalt anmelden

Minijobber im Privathaushalt anmelden

Geld und Recht
Berlin - Haushaltshilfen übernehmen viele Aufgaben, wenn ihren Auftraggebern dafür die Zeit fehlt. Damit Privatpersonen sie nicht schwarz beschäftigen, müssen sie ihre Haushaltshilfen bei der Minijob-Zentrale anmelden. Darauf macht die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin aufmerksam. Von einer Anmeldung profitieren beide Parteien: Beschäftigte haben zum Beispiel Anspruch auf bezahlten Urlaub und Entgeltfortzahlung bei Krankheit. Außerdem sind sie bei einem Unfall im Haushalt finanziell abgesichert. Und sie erwerben Ansprüche auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Dafür zahlt der Arbeitgeber insgesamt 12,74 Prozent an Beiträgen zur Kranken-, Renten- und Unfallversicherung. Hinzu kommt eine zweiprozentige Pauschsteuer. Im Gegenzug kann der Arbeitgeber 20 Prozent der
Rente gehört zu den Hauptsorgen der Deutschen

Rente gehört zu den Hauptsorgen der Deutschen

Geld und Recht
Berlin - Fast vier von fünf Deutschen sorgen sich nach einer repräsentativen Umfrage der OECD um ihre finanzielle Situation im Alter. Langfristig sehen 76 Prozent der rund 1000 Befragten zwischen 18 und 70 Jahren ihre Rente als eine Hauptsorge, heißt es in dem Bericht, der nun vorgestellt wurde. Fast die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) wäre laut Umfrage bereit, für eine höhere Rente zusätzlich zwei Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlung zu leisten. Damit liege Deutschland bei der Befragung in 21 Ländern deutlich über dem Durchschnitt von 38 Prozent, heißt es in der Untersuchung. Kurzfristig fürchtet sich rund die Hälfte der Befragten vor Krankheit und Behinderung (51 Prozent), gefolgt von Kriminalität und Gewalt (47 Prozent). Finanzielle Schwierigkeiten kamen bei d
So wechseln Sie bequem Ihren Stromanbieter

So wechseln Sie bequem Ihren Stromanbieter

Geld und Recht
Berlin - Häufig lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters. Mittlerweile gibt es mehrere Dienstleister, die bequemen Verbrauchern dabei helfen. Sieben der neun getesteten Dienste sind mindestens empfehlenswert, zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift «Finanztest» (4/2019). Ganz vorne lagen im Test vier Wechseldienste mit der Bewertung «sehr empfehlenswert»: Esave, Switchup, Wechselpilot und Wechselstrom. Über die Dienstleister fanden 27 Testhaushalte einen neuen Stromanbieter. Der Wechsel und die Tarifauswahl klappten in allen Fällen problemlos. So wurden unseriöse Stromanbieter herausgefiltert, die einige Monate später Insolvenz anmelden mussten. Manche Wechseldienste waren kostenlos für den Verbraucher, weil der neue Versorger die Provision zahlte, andere verlangten vom Kunden für di
Anleger können bei Direktinvestments Geld komplett verlieren

Anleger können bei Direktinvestments Geld komplett verlieren

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Potsdam - Bei einem Direktinvestment gehen Anleger sehr hohe Risiken ein. Zum Teil ist ihnen dies nicht einmal bewusst, warnt die Verbraucherzentrale Brandenburg. Anleger werden dabei Miteigentümer beispielsweise eines Schiffcontainers, der dann vermietet wird. Oder sie erwerben Beteiligungen an Solaranlagen oder Windrädern. Unter Umständen können sie ihr investiertes Geld komplett verlieren. Zwar müssen Anbieter grundsätzlich in Verkaufsprospekten auf Wertschwankungen, Haftungsrisiken und Verpflichtungen der Eigentümer hinweisen. Doch häufig passiert dies nicht ausreichend, kritisieren die Verbraucherschützer. Ein weiteres Problem: Auch wenn der Ertrag ausfällt, müssen Anleger oft für die Pflege und Wartung des Anlageobjekts haften. Mehr noch: Es kann eine Nachschusspflicht bestehen -
Was der Brexit für Naschkatzen bedeutet

Was der Brexit für Naschkatzen bedeutet

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Berlin - Aus Sorge um einen Brexit stehen auf einem Hof im ostwestfälischen Lübbecke neuerdings vier Container. Schön sind sie nicht. Deshalb genehmige die Stadt solche Stahlbauten im Außenbereich eigentlich auch nicht gern, sagt Stefan Heinrich, dem der Hof gehört. «Aber ich hatte ein gutes Argument: den Brexit.» Heinrich betreibt den Onlineshop greatbritishfood.de, bei dem deutsche Kunden unter anderem britische Süßigkeiten kaufen. Sollte Großbritannien aus der EU austreten, ist unklar, wie schnell und zu welchen Preisen er noch Produkte von der Insel bekommt. Der süße Brexit-Puffer Deshalb hat er sich einen Brexit-Puffer angelegt, mit britischem Shortbread, Chips mit Salz und Essig, Winegums und vielem anderen. Und in seinen neuen Containern liegt jetzt alles, was dem Shortbread im L
Mit außergewöhnlichen Belastungen Steuern mindern

Mit außergewöhnlichen Belastungen Steuern mindern

Geld und Recht
Berlin - Besondere Umstände können zu privaten Mehrausgaben führen. Mit der Regelung zu diesen außergewöhnlichen Belastungen will der Gesetzgeber unzumutbare Härten bei der Steuer abmildern. Vieles fällt in diese Rubrik. Steuerzahler sollten diese Kosten im Zweifel angeben. Wichtige Fragen und Antworten: Was gehört zu den außergewöhnlichen Belastungen? Wer größere Kosten hat als die meisten anderen Steuerzahler mit ähnlichem Einkommen, Vermögen und Familienstand, der hat außergewöhnliche Belastungen. Sind diese Ausgaben zwangsläufig und unvorhersehbar entstanden, können sie laut Gesetz die Steuerlast mindern. Unterschieden wird zwischen besonderen und allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen. Zu den allgemeinen gehören vor allem Krankheitskosten. «Kosten für die Brille oder den Zahn
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