Geld und Recht

Deutsche setzen auf Bargeld und flexible Bankeinlagen

Deutsche setzen auf Bargeld und flexible Bankeinlagen

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Frankfurt/Main - Die Menschen in Deutschland sind trotz der Zinsflaute in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Das Geldvermögen der Privathaushalte stieg im dritten Quartal 2018 erstmals über die Marke von 6 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Gegenüber dem zweiten Quartal erhöhte sich die Summe um 76 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 6053 Milliarden Euro. Dabei setzten die Deutschen vor allem auf Bargeld und Bankeinlagen, auf die sie schnell zugreifen können. Auch Kursgewinne bei Aktien, vor allem aus dem Ausland, und bei Anteilen von Investmentfonds trugen den Angaben zufolge zu dem Plus bei. Die Bundesbank berücksichtigt bei der Berechnung des Geldvermögens Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen - nicht jedoch Immobilie
Was bei Lieferdiensten zu beachten ist

Was bei Lieferdiensten zu beachten ist

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Berlin - Brot, Fisch, Käse, Gemüse und noch vieles mehr: Der Einkaufszettel ist lang, und bis er abgearbeitet ist, kann es dauern. Wer keine Zeit oder keine Lust hat, nach Feierabend durch den Supermarkt zu hetzen, der kann sich Essen und Trinken auch nach Hause liefern lassen. Das geht einfach: Auf der Website des jeweiligen Online-Supermarktes gibt man seine Bestellung auf, und ein Bote bringt sie an die Haustür. Der Käufer muss im Laden weder nach den Produkten suchen noch sich an der Kasse anstellen oder schwere Tüten nach Hause schleppen. Die Vorteile eines Lebensmittel-Lieferdienstes scheinen auf den ersten Blick ganz klar zu überwiegen. Aber es gibt ein paar Haken. Transport birgt Risiken «Die größte Herausforderung ist die Einhaltung der Kühlkette», sagt Ina Bockholt von der Sti
E-Auto oder Fahrrad vom Chef: Steuerregeln für Privatnutzer

E-Auto oder Fahrrad vom Chef: Steuerregeln für Privatnutzer

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Berlin - Unter Angestellten gilt ein Dienstwagen oft als Privileg, der Chef erteilt es oft erst ab einer bestimmten Gehaltsstufe. «Ob der Arbeitnehmer den Wagen nur dienstlich oder auch privat nutzen kann, entscheidet jeweils die Firma», erklärt Michael Beumer von der Stiftung Warentest. Häufig bezahlt der Arbeitgeber die Anschaffung sowie die Versicherung, Inspektionen, Reparaturen und den Sprit. Bei manchen Firmen müssen Arbeitnehmer sich an den Kosten beteiligen. Und einige Firmen bieten Diensträder oder E-Autos an. Kein Problem bei rein betrieblicher Nutzung Wird der Wagen oder das Fahrrad nachweislich nur betrieblich genutzt, braucht der Arbeitnehmer steuerlich nichts weiter beachten. «Sobald er auch privat damit fährt, muss er einen sogenannten geldwerten Vorteil versteuern», erkl
Vor einer Kreditumschuldung einen Kassensturz machen

Vor einer Kreditumschuldung einen Kassensturz machen

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Hamburg - Bei einer Umschuldung wird ein neuer Kredit zu anderen Konditionen aufgenommen, um einen alten abzulösen. Der Vorteil: Man kann seine Schulden schneller begleichen. Was Verbraucher dabei beachten müssen, erklärt Kerstin Föller, Kreditexpertin bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Wann und für welche Kredite lohnt sich eine Umschuldung? Kerstin Föller: Grundsätzlich lohnt sich eine Umschuldung immer für Kredite, die deutlich über dem aktuellen Zinsniveau liegen. Bei einem Dispokredit kann man überlegen, diesen in einen Ratenkredit umzuwandeln, da die Zinsen des Dispos im Normalfall deutlich höher sind als bei einem Ratenkredit. Einen Immobilienkredit kann man dagegen nur umschulden, wenn die Zinsbindung gerade abgelaufen ist. Was muss man beachten? Föller: Erstmal muss man prüf
Verbraucherpreise steigen um 1,9 Prozent

Verbraucherpreise steigen um 1,9 Prozent

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Wiesbaden - Steigende Energiepreise haben die Inflation in Deutschland 2018 auf den höchsten Stand seit sechs Jahren getrieben. Im Jahresdurchschnitt lagen die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Statistische Bundesamt bestätigte nun seine vorläufigen Zahlen. Einen stärkeren Zuwachs der Teuerungsrate hatte es zuletzt 2012 mit 2,0 Prozent gegeben. Für 2017 hatte die Wiesbadener Behörde eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent errechnet. Vor allem für Energie mussten Verbraucher im abgelaufenen Jahr mehr Geld aufwenden als ein Jahr zuvor: Insgesamt verteuerte sich Energie binnen Jahresfrist um 4,9 Prozent. Am stärksten kletterten die Preise für Heizöl (plus 21,7 Prozent). Auch Kraftstoffe verteuerten sich merklich (plus 7,8 Prozent). Würden die Energiepreise herausge
Im Ausland verstorben: Deutsches Gericht für Erbe zuständig

Im Ausland verstorben: Deutsches Gericht für Erbe zuständig

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Düsseldorf - Ein Angehöriger verstirbt im Ausland. Für die Abwicklung des Erbes ist dann das Nachlassgericht zuständig, das sich an dem zuletzt gewöhnlichen Aufenthaltsort des Verstorbenen befindet. Wer die Erbschaft ausschlagen will, kann sich aber auch an das zuständige Nachlassgericht im eigenen Wohnort wenden. Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichtes Düsseldorf (Az.: I-3 Sa 1/18) hervor, wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) berichtet. In dem verhandelten Fall wohnte der Mann dauerhaft in Spanien, wo er auch starb. Eine Erbin wollte die Erbschaft ausschlagen. Der Notar schickte ihre Erklärung fristgerecht an die Amtsgerichte Ratingen und Leer. Beide Amtsgerichte lehnten ihre Zuständigkeit ab. Der Mann habe zum Zeitpunkt des Erbfalles wed
Finanzamt an Kosten für den Winterdienst beteiligen

Finanzamt an Kosten für den Winterdienst beteiligen

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München - Die Ausgaben für einen Winterdienst vor der Haustür können die Steuerlast mindern. Ein Teil der Rechnung ist als haushaltsnahe Dienstleistung bei der Einkommensteuer anrechenbar, erklärt die Lohnsteuerhilfe Bayern. Jedes Jahr erkennt das Finanzamt bis zu 4000 Euro steuermindernd an. Berücksichtigt werden Lohn-, Maschinen- und Fahrtkosten zu 20 Prozent. Wichtig ist aber, dass das Finanzamt nur Überweisungen akzeptiert, nicht jedoch Barzahlungen. Der Steuerbonus gilt dabei nicht nur für das Streuen und Räumen auf dem eigenen Grundstück, sondern auch auf öffentlichen Gehwegen. Fotocredits: Tobias Hase (dpa/tmn)
Jobcenter kann Leistung bei verpasstem Erbe zurückfordern

Jobcenter kann Leistung bei verpasstem Erbe zurückfordern

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Bremen - Wer das Erbe nicht ehrt, kann nicht auf das Jobcenter zählen. Gibt ein Erbe das Vermögen zu schnell aus, darf Grundsicherungsleistungen des Jobcenters nicht behalten, entschied das entschied das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG). Denn in einem solchen Fall führt der Empfänger seine Hilfebedürftigkeit in missbilligenswerter Weise zulasten der Solidargemeinschaft selbst herbei (Az.: L 13 AS 111/17). In dem verhandelten Fall hatte ein Mann 2011 von seinem Onkel Immobilien im Wert von 120.000 Euro sowie Geld- und Wertpapiervermögen in Höhe von 80.000 Euro geerbt. Das Geld gab der Mann innerhalb von zwei Jahren aus und beantragte ab 2013 Grundsicherungsleistungen. Das Jobcenter forderte das Geld später zurück. Die Begründung: Der Mann habe das geerbte Vermögen verschwe
Vier von fünf Bürgern beklagen überlastete Gerichte

Vier von fünf Bürgern beklagen überlastete Gerichte

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Berlin - Immer mehr Menschen halten die Gerichte in Deutschland für überlastet. Nach einer Allensbach-Umfrage, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, ist die Kritik an der Justiz mit 79 Prozent auf einen neuen Höchstwert seit der ersten Befragung im Jahr 2010 gestiegen. 88 Prozent der Befragten meinen zudem, dass die meisten Verfahren in Deutschland zu lange dauern. Eine große Mehrheit der Richter und Staatsanwälte teilt die Kritik. Besonders Staatsanwälte halten ihre Behörden für schlecht besetzt. Unzufrieden ist der Umfrage zufolge besonders die ostdeutsche Bevölkerung, wo in diesem Jahr in drei Bundesländern gewählt wird. 83 Prozent halten die Gerichte hier für überlastet, sogar 90 Prozent beklagen eine vielfach zu lange Verfahrensdauer. Hier ist auch das Vertrauen
Schaden an Geldautomaten sinkt auf Rekordtief

Schaden an Geldautomaten sinkt auf Rekordtief

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Frankfurt/Main - Weniger Fälle, weniger Schaden: Der Bruttoschaden durch Datenklau an Geldautomaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf das Rekordtief von 1,44 Millionen Euro gesunken. Die Einrichtung Euro Kartensysteme in Frankfurt erklärt dies damit, dass es für Kriminelle wegen moderner Sicherheitstechnik immer schwieriger werde, Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden auszuspähen und zu missbrauchen. 449 Mal manipulierten Datendiebe im Gesamtjahr 2018 bundesweit Geldautomaten für «Skimming»-Versuche. Ein Jahr zuvor hatte es 499 Fälle gegeben. Dabei können einzelne Automaten mehrfach angegriffen worden sein. Im Jahr 2017 hatten sich die «Skimming»-Schäden auf 2,2 Millionen Euro summiert, 2016 waren es 1,9 Millionen Euro. Brennpunkt war im vergangenen Jahr einm
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