Schlagwort: Banken

Kreditscoring – Kreditwürdigkeit überprüfen

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Es ist schwierig geworden, über die Kreditwürdigkeit zu entscheiden. Ein automatisiertes Punktesystem soll Hilfestellung leisten und sorgt für eine schnelle Bearbeitung. Doch gänzlich ohne Nachteile für den Kunden ist dies nicht. Ausgehend von persönlichen Angaben, wie Name, Wohnort und Beruf, sowie möglichen Sicherheiten und Kreditverhalten werden Punkte standardisiert vergeben. Je höher der zusammengerechnete Score umso besser wird die Kreditwürdigkeit eingeschätzt. In einem zweiten Schritt wird der Score einer Risikoklasse zugeordnet und erleichtert somit dem Kreditinstitut die Entscheidung. Zum ersten Mal wurde das Scoresystem 1996 von der Schufa eingesetzt. Dieses Modell ist zweifelsfrei kosten- und zeitsparend und objektiv, die persönliche Meinung eines Kreditsachbearbeiters fließ

Auslandskonten – Steuern sparen oder Betrug?

Geld und Recht
Das Geld und das Ausland. Was ist erlaubt und was ist verboten? Es herrscht einige Verwirrung bezüglich der Legalität von Konten im Ausland. Generell ist es selbstverständlich erlaubt, Konten im Ausland zu eröffnen. Illegal wird es, wenn man darauf Geld bucht, was an der deutschen Steuer vorbei geht. Das nennt man schlicht und ergreifend Steuerhinterziehung. Als Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland muss man in Deutschland Steuern zahlen, gleichgültig wo der Gewinn gemacht wurde. In den USA beispielsweise bekommt man erst gar kein Konto, wenn man dort nicht geschäftlich unterwegs ist. Auf der hohen Kante - das Geld im Ausland Doch es gibt Ausnahmen, wie das EU-Ausland. Mit einigen Ländern gibt es ein Steuerabkommen, dass man nicht doppelt besteuert wird. Außerdem ist es seit Ne

Rettungspaket, die Zweite: Jetzt über den Senat

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Nachdem der erste Vorschlag zur Sicherung der Finanzlage im Repräsentantenhaus durchgefallen ist, versucht es die US-Regierung jetzt mit einem neuen Konzept. Dabei hat sich im Kern des neuen Rettungsplanes zur Finanzkrise nicht wirklich viel geändert. Vor allem wurde die Privatkontenabsicherung, also der staatlich geförderte Schutz der privaten Anleger, mit einer Budgeterhöhung von 100.000 auf 250.000 Dollar bedacht. Die Frage ist, ob diese Änderungen, noch begleitet von einigen Steuervorteilen, ausreichen werden, um den Eindruck zu tilgen, der Staat würde aus der Tasche der Bürger Geld in die marode Finanzlage pumpen. Schließlich ist es ja genau das, was Amerika vorhat. Den freien Markt zu regulieren, aus Angst vor den Konsequenzen von dubiosen Spekulationsgeschäften. Dabei wäre das doc

Rettungspaket, der Ölpreis und die politische Lage in den USA

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Mit dem Rettungspaket der US-Regierung will man versuchen die anhaltende Krise einzudämmen. 700 Milliarden US-Dollar wird der Finanzwirtschaft bereitgestellt. Der US-Finanzminister Henry Paulson fordert nicht nur ein schnelles Handeln in diesem Fall, sondern auch zusätzliche Mittel zur Stützung der Finanzinstitute - und zwar vor Ende der Woche. Erst am Freitag soll das Paket genehmigt und schließlich von US-Präsident Bush unterschrieben werden. 700 Milliarden Euro Hilfe für die US-Banken Die Demokraten fordern indes mehr finanzielle Zuwendungen für die privaten Hauseigentümer, die durch die Immobilienkrise deutlich gebeutelt wurden. Andere Stimmen bei den Demokraten missbilligen den "Blanko-Scheck", darunter auch der Präsidentschaftskandidat Barack Obama. Die Gewinne durch die Ankündi

Finanzkrise – welche Anlagen sind betroffen?

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Mit den weltweiten Börsencrashs wächst auch beim normalen Sparer die Unruhe. Da sich die meisten von ihnen nur sehr mit der Thematik Börse auseinander setzen, stellt sich insbesondere für sie die Frage, welche Anlagen betroffen sein könnten. Zunächst können fast alle Anleger von staatlichen Sparprodukten aufatmen. Da die Bundesregierung die Zinsen garantiert, ist an dieser Stelle am wenigsten zu befürchten. Fast ebenso sicher sind langfristige Geldeinlagen wie Festgeld und Sparen, zwar könnte das Zinsniveau etwas absinken, jedoch bleibt der garantierte Zins erhalten. Als krisensicher können auch Rentenfonds eingestuft werden, da hier die Banken einen Großteil in eingangs erwähnte staatliche Spareinlagen investieren. Eine absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, denn gerade bei Renten

Chinas Staatsbank oder Commerzbank: Wer bekommt die Dresdner Bank?

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Offensichtlich will die Allianz, als Hauptanteilseigner der Dresdner Bank, bereits am kommenden Sonntag darüber entscheiden, wer den Zuschlag erhält. Angebote gibt es von der Commerzbank, aber auch von der chinesischen Staatsbank: China Development Bank (CDB). Das Problem war entstanden, da die Dresdner Bank immer tiefer in die roten Zahlen gerutscht war und die Allianz dies nicht länger tragen wollte. Daher soll zumindest teilweise die Dresdner Bank veräußert werden. Tatsache ist, dass die CDB deutlich mehr Geld auf den Tisch legen will, als das die Commerzbank überhaupt könnte. Darüber hinaus wollen die Chinesen bar bezahlen. Ein weiteres Argument, das für das fernöstliche Angebot zählt, ist, dass diese vermutlich auch mehr Arbeitsplätze erhalten würden. Die Commerzbank, das berichtet

Credit Suisse – langsame Erholung

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Credit Suisse - Das Traditionsunternehmen aus der Schweiz musste 2007 eines der schwierigsten Jahre seiner Geschichte verkraften. Auch 2008 scheint zunächst keine Erholung zu bringen, jedoch sind die Ursachen unterschiedlicher Natur. Während im vergangenen Jahr die Bankenkrise für ein Milliardenloch bei der Credit Suisse verantwortlich war, ist es 2008 eher der generelle Abwärtstrend aufgrund der wirtschaftlichen Lage. (mehr …)

Deutsche Bank und Enron: Einigung

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Nachdem der Energiehändler Enron, vormals siebtgrößter Konzern der Vereinigten Saaten, im Dezember 2001 nach dem Bekanntwerden umfassender Bilanzfälschungen Konkurs angemeldet hatte, begann die Nachfolgefirma Enron Creditors Recovery einen Feldzug für Gerechtigkeit, indem sie kurzerhand alle Geldinstitute verklagte, die Enron bei der Schönfärberei der Bücher geholfen haben sollen. Darunter auch die Deutsche Bank. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat man sich vor Kurzem auf einen Vergleich geeinigt. Das deutsche Geldinstitut verzichtet auf 416 Millionen Dollar, erhält aber immerhin 35 Millionen für drei "komplexe Transaktionen".  Aus Expertenkreisen heißt es, die Deutsche Bank wolle mit dem Vergleich die zu erwartenden Prozesskosten verhindern.  Für Enron Creditors Recovery ist es die zehnte

Die Bank des Südens

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Ein Akt der wirtschaftlichen Emanzipation? Bestimmt. Eine schallende Ohrfeige für die Lateinamerika-Politik der USA? Auch das. Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Paraguay, Uruguay und Venezuela gründen die "Bank des Südens" (Banco del Sur). Die neue Entwicklungsbank soll die Wirtschaft Lateinamerikas stärken - ohne politische oder wirtschaftliche Auflagen. Damit befreien die lateinamerikanischen Sieben sich von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond (IWF), deren Kreditpraxis als unangemessene politische Einmischung empfunden wird. Die Kredite der "Bank des Südens" sollen in erster Linie dem Straßenbau, karitativen Einrichtungen und der Bekämpfung der Armut im Allgemeinen dienen. Ob das Startkapital von etwa sieben Milliarden Dollar - größte Finanzspritzen geben Brasil