Bildungskredit für Studium und Ausbildung – Tipps

Viele Studierende können ihr Studium nicht selbst finanzieren und erhalten auch von ihren Eltern nicht genug Geld. Deswe­gen müssen sie aber nicht auf den Universitätsbesuch verzich­ten – mit BAföG, dem KfW-­Studienkredit und Bankfinan­zierungen stehen ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung.





BAföG und KfW-Studienkredit: Die besten Konditionen für Studierende

Künftige Studierende können sich zuerst an die BAföG-Stelle des zuständigen Studentenwerks wenden. Mit dem BAföG lassen sich auch andere Ausbildungen wie der Besuch einer Fachschule finanzieren und meist sind kommunale Behörden der richtige Ansprechpartner. Das BAföG besticht durch finanzielle Vorteile: Die Hälfte des Geldes gewährt die Behörde als Zuschuss, nur die andere Hälfte müssen Bezieher später zurückzahlen. Zudem fallen für diesen Teil keine Zinsen an. Allerdings zieht das Studentenwerk zur Berechnung des gestatteten Betrags das Einkommen und das Vermögen des Antragsstellers sowie die Einkünfte der Eltern heran. Überschreiten Studierende die jeweiligen Freibeträge, bekommen sie weniger als den Höchstsatz oder gar nichts. Da sich die Antragsstellung aufgrund der vielen persönlichen Daten kompliziert gestaltet, empfiehlt sich eine Beratung auf dem BAföG-Amt. Eine Alternative stellt der Studienkredit der öffentlich-rechtlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau dar. Diese überweist pro Monat bis zu 650 Euro, wobei die persönlichen finanziellen Verhältnisse keine Rolle spielen. Es handelt sich allerdings um einen Kredit mit Zinsen, wobei die Zinssätze unter dem üblichen Marktniveau liegen.

Wenn nur ein Bankkredit infrage kommt: Darauf sollten Sie achten

Wem die Kreditsumme nicht genügt oder wer auf staatliche Angebote keinen Anspruch hat, sollte sich nach Studienkrediten von Banken und Gesellschaften umsehen. Diese zahlen häufig höhere Beträge aus und stellen weniger strikte Anforderungen an ihre Kreditnehmer. Interessierte sollten hierzu idealerweise im Bekanntenkreis oder im Internet nach entsprechenden Informationen recherchieren. Zum Beispiel können Sie hier umfassende Maxda Kredit Erfahrungen nachlesen. Zusätzlich sollten sie die Konditionen verschiedener Banken vergleichen, insbesondere die Zinssätze. Auch Informationen über die Kreditart und die Rückzahlungsbedingungen sind wichtig. Bei den Kredittypen unterscheiden sich feste Auszahlungsbeträge im Monat von einem Kreditrahmen wie bei einem Dispo, bei dem Studierende selbstständig Geld abheben.

Das passende Angebot für jeden Studenten

Für eine Studienfinanzierung können Sie, wenn Sie die richtigen Voraussetzungen erfüllen, auf staatliche Programme zurückgreifen. Beim BAföG erhalten Sie die Hälfte als Zuschuss, die KfW verlangt nur niedrige Zinsen. Sollten Sie auf einen Bankkredit angewiesen sein, vergleichen Sie die Zinssätze und besorgen Sie sich Informationen über die weiteren Konditionen. Um richtig einzuschätzen zu können, wie viel Geld Sie für Ihr Studium benötigen, finden Sie hier eine monatliche Kostenübersicht.

Bild: toolklickit – Fotolia

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