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Zwangsversteigerungen – die billige Variante des Hauskaufs

Zwangsversteigerungen – ein unschönes Thema. Schließlich geht es hier meistens um das Eigentum von Leuten, die zu pleite sind, um sich das versteigerte Objekt noch leisten zu können.

Teilweise sind das Schicksalsschläge, teilweise auch nur Immobilien aus dem Kollaps irgendeiner Baufirma. Was des einen Leid ist des anderen Freud: Bei Zwangversteigerungen lassen sich Häuser oder Wohnungen zu einem meist günstigeren Preis erwerben.

Es handelt sich hier um ein gesetzlich verankertes Mittel, um Leuten ihre geliehenen Geldner wiederzugeben. Was ich nicht verstehe, ist folgendes: Wenn ich mir ein Haus aus Zwangsversteigerung kaufe, und der Typ, der da vorher gewohnt hat, war beliebt bei den Nachbarn… wie kann ich denn da wohnen?

Ich denke, dass Zwangsversteigerungen meistens zwischen Leuten ablaufen, die Wohnungen oder Immobilien ausbauen und weitervermieten, aber eigentlich ist so etwas doch auch für den Eigentumswohnungs-Suchenden oder Hausbauer geeignet.

Ein Nachteil ist aber sicher, dass viele der Objekte in miserablem Zustand sind, wenn der Besitzer kein Geld hatte, um seine Schulden zu bezahlen, warum soll er dann Geld gehabt haben, um das Haus instand zu halten? Kann natürlich sein, dass einem beim relativ niedrigen Einkaufspreis wieder neue Kosten dazukommen.

Zwangsversteigerungen sind ein probates Mittel für den Gläubiger, Geld vom Schuldner einzutreiben und eine preisgünstige Gelegenheit für alle, die sich auf der Suche nach Immobilien die Hacken ablaufen.

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