Wenn die Haut zu altern beginnt – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Altersflecken

Viele Menschen bekommen im fortgeschrittenen Alter sogenannte Altersflecken (Lentigines seniles), also gelblich-braune bis dunkelbraune Pigmentveränderungen, die unterschiedlich groß sein können. Lesen Sie in diesem Ratgeber Wissenswertes über die Risikofaktoren sowie die Behandlungsmöglichkeiten von Altersflecken.

Ursachen und Risikofaktoren

Altersflecken entwickeln sich häufig schon ab dem 40. Lebensjahr. Bei Senioren über 60 sind sie der Normalfall. Die Ursache ist intensive Sonnenbestrahlung der Haut in jüngeren Jahren. Grundsätzlich gilt daher: Je häufiger eine Person im Verlauf ihres Lebens UV-Strahlen ausgesetzt war, umso höher ist das Risiko für die Entstehung von Altersflecken. Schuld ist das braune Farbpigment Melanin, welches sich immer dann bildet, wenn die Haut mit Sonnenlicht oder UV-Strahlung im Solarium in Kontakt kommt. Dieser Prozess ist notwendig, um die Haut vor den schädlichen Auswirkungen des Sonnenlichts zu schützen. Im Laufe von Jahrzehnten kann es jedoch zu chronischen Lichtschäden kommen, die dadurch entstehen, dass vermehrt Melanin eingelagert und nicht wieder abgebaut wird. Wer die Entstehung von Altersflecken verhindern oder zumindest verzögern möchte, sollte also bereits in jungen Jahren auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten und sich nie über einen längeren Zeitraum ungeschützt der Sonne aussetzen.

So werden Sie die Altersflecken los

Da es sich bei Altersflecken um harmlose Pigmentablagerungen handelt, bedürfen diese eigentlich keiner Behandlung. Für Menschen, die sich an den Flecken stören, gibt es jedoch diverse Behandlungsmöglichkeiten. Als besonders effektiv gilt die Lasertherapie, bei der die Pigmentablagerungen durch einen kohärenten, energiereichen Lichtstrahl aufgebrochen werden. Es kommt zu einer leichten Entzündung, die beabsichtigt ist, da sie Immunzellen dazu anregt, die Bruchstücke der Pigmente abzutransportieren. Die Behandlung hat häufig unangenehme Begleiterscheinungen wie Brennen, Spannungsgefühle oder ein leichtes Anschwellen der Haut, die jedoch nach spätestens zwei Wochen abklingen. Alternativ können Sie den Flecken mit Bleichcremes zu Leibe rücken. Leicht dosierte Produkte sind frei verkäuflich in Apotheken und Drogerien erhältlich. Präparate mit einer größeren Wirkstoffmenge müssen jedoch vom Dermatologen verschrieben werden

Beratung beim Dermatologen

Altersflecken sind kein Grund zur Sorge, können jedoch mithilfe moderner Therapien erfolgreich beseitigt oder zumindest stark aufgehellt werden. Erster Ansprechpartner sollte stets der Hautarzt sein, da dieser zuverlässig bestimmen kann, welche Behandlung in Ihrem individuellen Fall die größten Erfolge verspricht. Weitere Informationen zur Behandlung von Pigmentflecken finden Sie hier.

Bild: CREATISTA – Fotolia

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