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Warum immer mehr Unternehmen auf Thin Client-Lösungen für die IT-Sicherheit setzen

Warum immer mehr Unternehmen auf Thin Client-Lösungen für die IT-Sicherheit setzen

Mittlerweile müssen sogar internationale Unternehmen immer öfter zugestehen, ein Opfer der Internetkriminalität geworden zu sein. Den Angreifern gelingt es dabei, in das interne Firmennetzwerk mit Schadprogrammen einzudringen und sensible Daten unentdeckt auszuspähen. Daher entscheiden sich viele Unternehmen, Thin Client-Lösungen bei der Einrichtung des Firmennetzwerkes zu verwenden, um Angriffe effektiver abwehren zu können.

Die Vorteile des Cloud-Computings

Bisher war es üblich, die IT-Infrastruktur eines Netzwerkes selbst bereitzustellen. Die damit verbundene Wartung und Instandhaltung geht allerdings mit einem hohen Kostenaufwand einher. Bei einer internen Verwaltung der Daten besteht zudem die Gefahr, von Dritten ausgespäht zu werden. Daher wird das Konzept des Cloud-Computings immer häufiger eingesetzt. Dabei werden die Rechenleistung und der Speicher von einem Drittanbieter zur Verfügung gestellt. Ein Server übernimmt im Anschluss die Aufgabe, angeforderte Daten an einen Thin Client zu leiten. Mitarbeiter und Geschäftspartner können auf firmeneigene Daten allerdings nur zugreifen, wenn sie eine dafür notwendige Berechtigung haben. Durch den zentralen Datenverkehr kann die Gefahr eines Missbrauchs so effektiv vermindert werden.

Betriebssysteme mit hohen Sicherheitsstandards

Mit Cloud-Computing kann der Schaden eines Angriffes zwar vermindert werden, allerdings kann dieser trotz neuer Antivirensysteme und Firewalls nicht vollständig verhindert werden. Um Schadprogramme wie etwa Viren oder Trojaner dennoch bekämpfen zu können, entscheiden sich immer mehr Unternehmen dafür, linuxbasierte Betriebssysteme zu nutzen. Diese haben den Vorteil, nur Programme zuzulassen, die speziell auf das entwickelte Betriebssystem programmiert wurden. Angreifer müssen die Programmstruktur des linuxbasierten Betriebssystems daher kennen, um eine ausreichende Kompatibilität zu erreichen. Dies vermindert die Gefahr, das Ziel eines gewöhnlichen Schadprogrammes zu werden. Wird das linuxbasierte Betriebssystem zudem mit einem Antivirensystem kombiniert, kann ein maximaler Datenschutz erreicht werden.

Kontrollierter Datentransfer

Die IT-Sicherheit spielt insbesondere dann eine wichtige Rolle, wenn Daten von hoher Sensibilität verwaltet werden sollen. Um einen Missbrauch zu vermeiden, gilt es dabei, den Datentransfer möglichst zentral zu koordinieren. Dies kann durch die Nutzung des Cloud-Computings erzielt werden. Spezielle Betriebssysteme und Antivirenprogramme helfen in der Kombination zudem, Schadprogramme mit einer nahezu 100%igen Sicherheit abwehren zu können. Einen weiteren interessanten Artikel zum Thema finden Sie z.B. hier.

Foto von: imageteam – Fotolia

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