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Penny vor Runderneuerung: Neues Konzept, um Aldi zu überholen

Der Discounter Penny steht kurz vor einer Runderneuerung. Schon seit einigen Jahren kann Penny nicht mehr mit den Konkurrenten Aldi, Lidl und Netto mithalten.


Bei der Übernahme von Penny durch die Rewe-Gruppe setzte der Vorstandsvorsitzende Alain Caparros noch viel Hoffnung in den Konzernzuwachs. 2010 verringerte sich der Umsatz von Penny um 1,2 Prozent in Deutschland. Aufgeben möchte die Rewe-Gruppe den Discounter aber nicht. Stattdessen wird Penny nun einer Runderneuerung unterzogen.

Die Verbraucher wollen nicht mehr nur sparen. Beispielsweise hat sich das Angebot von Aldi Nord genau wie das Aldi Süd Angebot an die neuen Bedürfnisse der Kunden angepasst. Allein mit Rabattaktionen sind die meisten von uns nicht zufrieden. Die Qualität und das Sortiment der Läden ist oft entscheidend. Die Discounter haben das erkannt und erweitern ihr Angebot, um keine Kunden zu verlieren.

Penny mit neuem Konzept

Wie das neue Penny aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Klar ist, dass die gesamt Führungsriege ausgetauscht wurde und Logistik, Qualität der Produkte und Ladengestaltung verbessert werden sollen. Das heißt in einiger Zeit erwartet uns ein ganz neues Penny. In Deutschland gibt es insgesamt 2.400 Penny-Märkte, von denen einige geschlossen werden sollen.

Penny: Bester Discounter 2011

Trotz der Milliardenverluste wurde Penny zum besten Discounter 2011 gewählt. Verglichen wurden Sortiment, Öffnungszeiten, Mitarbeiter und Preis der deutschen Discounter. Penny kann zwar in Sachen Umsatz nicht mithalten, bei dem Test konnte der billige Supermarkt aber die Konkurrenten Aldi, Lidl, Netto und Norma abhängen.

Die Rewe-Gruppe arbeitet nun daran, dass sich diese Ergebnisse auch im Umsatz bemerkbar machen. Auf Penny verzichten möchte Rewe nicht, denn im Ausland ist Penny etabliert und erzielt große Umsätze.

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