Geld und Recht

Krankenkasse: Bonusprogramm lohnt nicht immer

Krankenkasse: Bonusprogramm lohnt nicht immer

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Düsseldorf (dpa/tmn) - Gesetzliche Krankenkassen sind dazu verpflichtet, ihren Mitgliedern Bonusprogramme anzubieten. Die Teilnahme lohnt sich für Versicherte aber nicht immer. Bevor man sich die Mühe macht, Punkte zu sammeln, sollten Interessierte die Regeln studieren. Dabei fällt dann unter anderem auf, das es sich bei versprochenen Prämien von bis zu 300 Euro oft um Maximalbeträge handelt. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Ausgezahlt werden solche Summen nur, wenn Versicherte eine größere Zahl von Arztterminen, Gesundheits- und Fitnesskursen absolvieren. Gerade letztere sind dabei längst nicht immer kostenlos. Wer nicht genau rechnet, macht mit der Punktesammelei also möglicherweise sogar ein Minusgeschäft. Bei manchen Krankenkassen gibt es für die Teilnahm
Rentenversicherung: Wann Selbstständige einzahlen müssen

Rentenversicherung: Wann Selbstständige einzahlen müssen

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München (dpa/tmn) - Ein Selbstständiger kann ähnlich wie ein Angestellter dazu verpflichtet sein, Beiträge in die Rentenversicherung einzuzahlen. So unterliegt er der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn er keine Mitarbeiter hat und hauptsächlich nur für einen Auftraggeber tätig ist. Das trifft zum Beispiel zu, wenn ein selbstständiger Versicherungsmakler an einen Maklerpool angebunden ist, entschied das Bayerische Landessozialgericht (Az.: L 1 R 679/14). Über den Fall berichtet die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Der Fall: Ein selbstständiger Makler vermittelte an zahlreiche Endkunden Policen von mehreren Versicherungsunternehmen. Er war aber Mitglied eines sogenannten Maklerpools, der unter anderem die Verbindung zu den einzelnen Versicherungsgesel
Totenfürsorgerecht: Kein Zugang zum Leichnam des Vaters

Totenfürsorgerecht: Kein Zugang zum Leichnam des Vaters

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Bielefeld/Berlin (dpa/tmn) - Äußert ein Verstorbener vor seinem Tod keinen letzten Willen, können in der Regel die Angehörigen über die Bestattungsart entscheiden. Hat die zweite Ehefrau das Totenfürsorgerecht inne, kann sie einem Sohn aus erster Ehe den Zugang zum Leichnam des Vaters verweigern. Der Sohn kann von der Stiefmutter dafür kein Schmerzensgeld fordern. Das hat das Landgericht Bielefeld entschieden (Az.: 21 S 10/15), teilt die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) mit. Im verhandelten Fall wollte sich ein Sohn aus erster Ehe von seinem verstorbenen Vater verabschieden. Dessen zweite Ehefrau verweigerte ihm den Zugang zum Leichnam. Der Vater wurde beigesetzt, ohne dass der Sohn ihn noch einmal sehen konnte. Der Sohn verlangte daraufhin von seiner Stiefmut
Durchbruch: Wann Knock-out-Produkte verfallen

Durchbruch: Wann Knock-out-Produkte verfallen

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Stuttgart (dpa/tmn) – Wer die Kurslinie durchbricht, ist k.o. – zumindest gilt dies bei sogenannten Knock-out-Produkten. Dabei handelt es sich um Wetten auf die Kursentwicklung von Aktien, Währungen oder anderen Wertpapieren. Die Produkte werden wertlos, wenn die Wette nicht aufgeht. Spekuliert wird dabei etwa, dass eine Aktie ein bestimmtes Kursniveau innerhalb eines bestimmten Zeitraums niemals über- oder unterschreitet. «Durchbrechen die Optionsscheine oder Zertifikate auch nur ein einziges Mal diese Kurs-Barriere, sind die Papiere wertlos», sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Je kleiner der Puffer bis zur K.o.-Schwelle, desto größer sind die möglichen Gewinne. Im Gegenzug ist das Risiko, dass der Anleger alles verliert, dann besonders hoch. Die Papiere
Stichwort 450-Euro-Job: Das sollten Sie über ihn wissen

Stichwort 450-Euro-Job: Das sollten Sie über ihn wissen

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In deutschen Landen nehmen die Nebenjobs auf 450-Euro-Basis seit Jahren ständig zu – immer mehr Menschen wollen oder müssen sich etwas zum Hauptjob dazuverdienen. Allerdings: Wenn Sie auch mit dem Gedanken spielen, sich so finanziell etwas besser zu stellen, sollten Sie einiges über die Regelungen bei diesen Nebenjobs wissen. Wichtig: Die Obergrenze beachten Prinzipiell kann jeder Deutsche so viele Beschäftigungen ausüben, wie er mag. Dabei ist es allerdings in steuerlicher Hinsicht wichtig, die Obergrenze zu kennen: Die Einkünfte aller Nebenjobs dürfen diese Grenze zur Versicherungspflicht nicht überschreiten – sie liegt bei 450 Euro pro Monat. Nur so bleiben Nebenjobs für Sie versicherungsfrei und müssen nicht auf Ihrer Lohnsteuerkarte eingetragen werden. Das kann manchmal schneller ge
So gut geht es der Wirtschaft in Niedersachsen

So gut geht es der Wirtschaft in Niedersachsen

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Die Landesbank Nord LB wollte wissen: Welche sind die größten Unternehmen in Niedersachsen? Das entstandene Ranking zeigt die 50 beziehungsweise 100 wertvollsten Firmen – vor allem bekannte Unternehmen gehören zur Top 10. Doch die eigentlichen Hauptakteure der niedersächsischen Wirtschaft sind die ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen wie die Wurstmanufaktur Schwarz Cranz. Niedersachsens größte Unternehmen Bei der Suche nach den größten Unternehmen in Niedersachsen hat die Landesbank Nord LB herausgefunden, dass die Wirtschaft einen Wachstumskurs verfolgt. Von 1,3 Prozent Wachstum in 2014, soll die Wirtschaft in 2015 auf den Bundesdurchschnitt (1,8 Prozent) aufschließen und auf 1,6 Prozent anwachsen. Unter den zehn größten Unternehmen in Niedersachsen sind auch viele na
Leben in Österreich – mit diesem Preisniveau müssen Sie rechnen

Leben in Österreich – mit diesem Preisniveau müssen Sie rechnen

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Vor zehn Jahren war das Land noch ein leuchtendes Vorbild: Im Zuge der Osteuropa-Expansion boomte Österreichs Wirtschaft. Inzwischen ist Deutschland wieder eines der wirtschaftlich stärksten Länder Europas – die Arbeitslosigkeit nimmt ab, staatliche Einnahmen fallen so gut aus, dass ein Nulldefizit denkbar wird und manche Politiker denken sogar über eine Steuerentlastung nach, die der kalten Progression entgegenwirken könnte. Österreich – rasantes Wachstum schnell wieder gebremst Das Wachstum der österreichischen Wirtschaft hingegen kam schnell wieder zum Erliegen: die OECD sagt für dieses Jahr nur ein Plus von schwachen 1,5 Prozent voraus. Gleichzeitig stehen eine Neuverschuldung von 2,7 Prozent und eine Abgabenquote von 45,2 Prozent in der Bilanz. Dabei sind die Österreicher überaus
Berufsunfähigkeit: Warum Kunden lieber eine starke Privatpolice wählen sollten

Berufsunfähigkeit: Warum Kunden lieber eine starke Privatpolice wählen sollten

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Die geförderte Berufsunfähigkeitspolice legte einen regelrechten Fehlstart hin. Der von der Bundesregierung entwickelte Berufsunfähigkeitsschutz ist den meisten nicht einmal bekannt – und das verwundert auch nicht: Es gibt bislang keine Produkte, die zu den Vorgaben der Bundesregierung passen. Zudem sind die Policen aufgrund der Vorgaben viel zu teuer und kommen bei den Verbrauchern nicht an. Der geförderte BU-Schutz scheitert Die Bundesregierung hat die wichtige Bedeutung des Berufsunfähigkeitsschutzes erkannt und eine Fördermöglichkeit für Berufsunfähigkeitspolicen entwickelt. Ein Großteil der Berufstätigen in Deutschland verfügt nicht über einen Berufsunfähigkeitsschutz. Viele Berufstätige sind gar nicht oder in zu geringer Höhe versichert. Tritt die Berufsunfähigkeit ein und verfügt m
Neuregelung der Privatinsolvenz – Was sich für Schuldner jetzt ändert

Neuregelung der Privatinsolvenz – Was sich für Schuldner jetzt ändert

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Seit dem 1. Juli 2014 haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Verbraucherinsolvenz, ein Insolvenzverfahren für Privatpersonen, in einigen wesentlichen Punkten geändert. So soll beispielsweise eine Restschuldbefreiung schon nach drei Jahren möglich sein, doch die Anforderungen dafür sind hoch und dürften nur von einem relativ kleinen Teil der Betroffenen erfüllt werden können. Schuldenfrei nach drei Jahren - aber nur bei ausreichend hoher Tilgung Ein Insolvenzverfahren ist für viele Menschen der letzte Ausweg aus der Schuldenfalle. Allein im Jahr 2013 sahen sich rund 90.000 Personen in Deutschland gezwungen, diesen Weg zu gehen. Bislang bedeutete dies im Wesentlichen, für einen Zeitraum von sechs Jahren so viel wie möglich an Schulden zurückzuzahlen und sich in dieser Zeit
Das Rennwett- und Lotteriegesetz im Überblick

Das Rennwett- und Lotteriegesetz im Überblick

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Gewinne aus Sportwetten, Pferdewetten und Lotterien sind in Deutschland keiner Einkommensart zugeordnet und müssen damit nicht versteuert werden. Das Finanzamt ist dennoch an den Ausspielungen beteiligt. Die Steuerpflicht bezieht sich nicht auf die Gewinne, sondern bereits auf die Spieleinsätze. Für die Besteuerung sieht das Rennwett- und Lotteriegesetz zwei Steuersätze vor, wobei Rennwetten und Sportwetten gegenüber Lotterien begünstigt sind. Die Besteuerung Die aktuellen Steuersätze belaufen sich auf fünf Prozent bei Wetten auf Pferderennen und Sportwetten sowie 20 Prozent bei Lotterien. Die Dreizehnerwette und die Auswahlwette gelten steuerrechtlich nicht als Sportwetten, sondern werden mit dem erhöhten Steuersatz belegt. In Deutschland verkaufte Lose ausländischer Lotterien unterliegen
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