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Damit Privates privat bleibt: Tipps für Verbraucher im Netz

Scurity-Taste auf der TastaturDas digitale Zeitalter erfordert auch im Privatleben einen anderen Umgang mit persönlichen Informationen. Die Preisgabe von eigenen Daten und Bildern im Internet sollte in jedem Fall ein bewusster Vorgang sein. Wer allzu sorglos private Dinge von sich postet, kann schnell in Schwierigkeiten geraten. Noch wichtiger aber ist der sensible Umgang mit Passwörtern.

Datenschutz ist auch Privatsache

Auf einem heimischen Rechner sind häufig viele sensible Daten gespeichert. Hierbei handelt es sich sowohl um private Unterlagen als auch Zugangsdaten für Internetangebote wie Online-Banking. Gerade auf den Schutz Letzterer sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Denn wenn eine Liste mit Transaktionsnummern in die falschen Hände gerät, haben Unbefugte Zugriff auf das eigene Konto. Deshalb sollten Daten besonders sicher verwahrt werden, deren Missbrauch gravierende finanzielle Folgen haben könnte. Hier sind Passwörter für Online Auktionshäuser zu nennen oder auch die Zugangsdaten für das Onlineshopping bei Amazon. Doch auch das Kapern des privaten E-Mail-Accounts durch Cyberverbrecher kann schwerwiegende persönliche und im schlimmsten Fall sogar juristische Konsequenzen nach sich ziehen. Auch bei Apps gilt es, Vorsicht walten zu lassen, um eine unfreiwillige Datenweitergabe wirksam zu verhindern.

Zurückhaltung im Web 2.0

Eine der spannendsten Weiterentwicklungen des Internets sind soziale Netzwerke des so genannten Web 2.0. Ob Facebook, Twitter oder Google Plus: für viele Nutzer sind diese Plattformen nicht mehr aus dem Internet wegzudenken und für manche findet das Netz jenseits dieser Communitys praktisch nicht mehr statt. Allerdings verbreiten sich private Neuigkeiten nirgends so schnell wie über diese Kanäle. Hier reicht häufig das Fehlen eines kleinen Häkchens um aus einer privaten Mitteilung an ausgewählte Freunde eine öffentliche Verlautbarung zu machen, die im schlimmsten Fall in einem üblen Shitstorm enden kann. Außerdem erleichtert es interessierten Firmen die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen wenn auf Facebook, Twitter und Co. der richtige Name verwendet wird. Mit diesem, dem eigenen Geburtsdatum, Adressen und Bildern sollte man allerdings im Netz vorsichtig haushalten.

Anonymität bevorzugen

Nicht zuletzt spionieren auch potentielle Arbeitgeber ihren Bewerbern im Netz hinterher und sind oftmals verwundert, was sich dort über diesen oder jenen Kandidaten alles finden lässt. Deshalb genügt es für den Schutz privater Daten nicht, lediglich obskure Werbemails nicht zu öffnen. Und im schlimmsten Fall sollte man nicht davor zurückschrecken, möglichst umgehend einen Anwalt (mehr Informationen hier) einzuschalten.

Bildurheber: VRD – Fotolia

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