Unternehmensgründung – ein Leitfaden

Unternehmensgründung – ein Leitfaden

Bei der Unternehmensgründung müssen viele rechtliche Bedingungen beachtet werden – diese sollen das Start-up unter anderem auch schützen. Um einen reibungslosen Start in die Existenzgründung zu ermöglichen, müssen sich Bald-Unternehmer daher auch mit Richtlinien und Gesetzen vertraut machen. Damit die Geschäftsidee in die Realität umgesetzt wird, sollten die folgenden Schritte in dieser Reihenfolge beachtet werden.

Schutzrechte sichern und Genehmigungen einholen

Bereits vor der Unternehmensgründung sollten die notwendigen Schutzrechte gesichert werden. Hierzu zählen nicht nur Patente für Erfindungen, Logo und Firmennamen, sondern auch eine passende Domain. Auf diese Weise können Unternehmensgründer vermeiden, dass Dritte unberechtigt von den wichtigsten Ressourcen Gebrauch machen können. Außerdem gibt es in der Regel eine Vielzahl an Genehmigungen und Zulassungen, die neue Unternehmen erhalten müssen, bevor sie die Geschäftstätigkeit aufnehmen können. Diese sind je nach Branche oder Bundesland unterschiedlich. Die IHK, das Bau- und Gesundheitsamt sind hier neben den Beratungsstellen vom Bund geeignete Ansprechpartner. Auch das Nachweisen von fachlichen Qualifikationen bei Handwerksbetrieben oder Freiberuflern kann notwendig werden. Im Zweifel können Anwälte bei Unsicherheiten oder Problemen helfen.

Anmeldung, Versicherung und Finanzen

Egal ob Sie eine GmbH gründen oder sich als Einzelunternehmer beweisen möchten: Der erste Weg führt zum Gewerbeamt. Einzige Ausnahme sind Freiberufler, die sich direkt beim Finanzamt anmelden müssen. Bei beiden Möglichkeiten sendet das Finanzamt die weiteren Unterlagen zu. Ob eine Betriebsnummer notwendig ist, eine Eintragung ins Handelsregister Pflicht oder Berufsgenossenschaften von der Aufnahme der Tätigkeit Kenntnis erhalten müssen, richtet sich nach Branche, Beschäftigung von Arbeitnehmern und ob eine Gewerbepflicht besteht. Anschließend sollte das neu gegründete Unternehmen gegen die wichtigsten Risiken versichert werden. Dabei sollten sowohl persönliche als auch betriebliche Versicherungen in einem verantwortungsbewussten Maße abgeschlossen werden. Es folgt das Eröffnen eines Geschäftskontos. Auch die Möglichkeit der Förderung sollte jetzt noch einmal überprüft werden und wer sich zu Beginn mit den Steuerbedingungen auseinandersetzt, vermeidet böse Überraschungen am Ende des Geschäftsjahrs.

Eine Vorratsgesellschaft

Wer bereits ein Unternehmen gegründet hat, versteht, warum eine Vorratsgesellschaft – neben dem Vorteil der beschränkten Haftung – eine echte Alternative darstellt. Dennoch ist es nicht so schwierig die eigene GmbH zu gründen, wie es auf dem ersten Blick scheinen mag. Hier bietet sich zum Beispiel eine GmbH Gründung mit foratis-vorratsgesellschaften an. Wenn bei einzelnen Schritten Probleme auftauchen oder Fragen unbeantwortet bleiben, helfen Gründercoaches, Anwälte und Ämter weiter.


Fotourheber: Thinkstock, 460767093, iStock, AndreyPopov

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