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Aktien, Fonds und ETFs – Wo lohnt sich die Investition?

Aktien, Fonds und ETFs – Wo lohnt sich die Investition?

Für Sparer ist kein Licht am Ende des Zinstunnels in Sicht. Auch wenn die Inflationsrate in der Europäischen Union wieder leicht anzieht und die Deflationsgefahr abgewendet ist, weiß niemand, wann der Leitzins wieder ansteigt. Und selbst wenn: Die erste Erhöhung wird keine signifikante Änderung bei Einlagen wie Tagesgeldern und Festgeldern mit sich bringen. Immer mehr Anleger suchen daher nach Alternativen. Wieso nicht an die Börse gehen? Im Weg stehen zwei Hürden für Börseneinsteiger: Welcher Broker ist der Richtige und wo soll ich investieren?

Die richtige Brokerwahl – Darauf achten Einsteiger

Einem Börsenneuling nutzt es wenig, wenn er an 20 Auslandsbörsen traden kann. Zunächst muss er sich mit Aktien an sich auseinandersetzen:

  • Wie funktioniert der Aktienmarkt?
  • Worauf muss ich achten?

Antworten liefern Broker, also Vermittler für den Wertpapierhandel. Wie der Aktien Broker Vergleich auf aktiendepot.de verdeutlicht, finden sich viele solcher Anbieter, die auf eine Depotverwaltungsgebühr verzichten. Ein weiteres Auswahlkriterium stellen kostenlose Musterdepots dar. Diese sind hilfreich, um einzelne Titel zu beobachten, aber auch, um gezielt Anlagestrategien zu testen. Anlagestrategien erlernen Neulingen bei guten Brokern durch Webinare oder Tutorials. Ein weiterer Aspekt sind die Kosten für eine Anlage. Bei den Ordergebühren fahren Anleger mit festen Courtagen, die nicht prozentual vom Ordervolumen abhängen, am günstigsten. Wer sich für eine Anlage in Fonds entscheidet, sollte darauf achten, dass der Ausgabeaufschlag rabattiert ist oder ganz wegfällt.

Hier die wichtigsten Kriterien für die Brokerauswahl auf einen Blick:

  • Keine Depotverwaltungsgebühr
  • Kostenloses Musterdepot
  • Ausbildungsangebot
  • Feste Courtagen
  • Rabatte auf Ausgabeaufschläge bei Fonds

In was investieren?

Wer in einzelne Aktien investieren möchte, benötigt die notwendigen Kenntnisse, um die Entwicklung eines Papieres beurteilen zu können. Die „heißen“ Tipps der Kollegen oder Nachbarn können sich schnell als Flop entpuppen. Einfacher ist es, sein Geld in einen Investmentfonds anzulegen. Dieser verhält sich durch die Streuung weniger volatil als eine einzelne Aktie, bietet aber auch durchaus Kurspotenziale. Aktienfonds sind in den unterschiedlichsten Ausprägungen vorhanden:

  • Global und themenübergreifend
  • Branchen- und Themenfonds
  • Regional ausgerichtete Fonds

Der Nachteil bei klassischen Fonds sind die relativ hohen Kosten für Management und Ausgabeaufschlag. Als Alternative haben sich in den letzten Jahren sogenannte ETFs empfohlen. Diese Indexfonds werden nicht aktiv gemanagt. Ein Indexfonds bildet einen Index, beispielsweise den DAX, eins zu eins ab. Das Fondsmanagement wird nur aktiv, wenn sich die Zusammensetzung des Index ändert. Damit entfällt ein wesentlicher Kostenfaktor. Darüber hinaus werden Indexfonds nicht von der Fondsgesellschaft ausgegeben, sondern an der Börse gehandelt. Ziel der Fondsmanager eines aktiv geführten Fonds ist es, immer den entsprechenden Index zu schlagen. Weil das in der Vergangenheit nur selten gelungen ist, empfehlen einige Experten stattdessen direkt in einen Index zu investieren.


Bild: Fotolia, 22692255, fovito

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