Geldanlage- ein Thema für Reiche?

Viele Menschen denken, dass man über die Themen Geldanlage und Finanzen erst nachdenken muss, wenn man schon ein paar Tausend Euro oder mehr auf der hohen Kante hat. Aber wie soll man dieses Geld zusammenbekommen? Schon ein paar Euro auf dem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto sind de facto Geldanlagen, zugegebenermaßen nicht unbedingt sehr lukrative. Unter Wir-legen-an.de finden sich zahlreiche Tipps für alle, die sich vielleicht zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigen.

Überblick über die eigenen Finanzen

Bevor man eine Geldanlage plant, sollte man sich erst einmal einen Überblick über die eigenen Finanzen verschaffen. Wie viel Geld habe ich schon angespart? Ist ein Kredit abzuzahlen? Welche Zinsen zahle ich für den Kredit beziehungsweise bekomme ich auf mein Sparbuch? Dann muss man sich überlegen, was man in finanzieller Hinsicht erreichen möchte. Möchte man gern ein Haus bauen oder kaufen, sich eine große Reise gönnen oder für das Alter vorsorgen? Nach dem Ziel richten sich auch die Geldanlagen. Denn Geld, das man schon in wenigen Jahren zur Verfügung haben möchte, sollte man nicht riskant anlegen. Für die Altersvorsorge können junge Menschen jedoch auch Aktienfonds in Maßen einsetzen, um eine vernünftige Rendite zu bekommen. Allein die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto erwirtschaften meist nicht einmal die Inflationsrate. Die größte Rendite bekommt man in der Regel, wenn man einen Kredit zurückzahlt. Denn die Zinsen, die man für einen Kredit zahlt, sind um einiges höher als die Zinsen, die man auf Wertpapiere bekommen kann.

Geldanlagen auch mit kleinen Summen

Nicht jeder hat gleich große Summen zur Verfügung, die er anlegen kann. Auch die Zahlung einer hohen monatlichen Sparrate ist für viele Normalbürger nicht möglich. Das ist auch gar nicht nötig. Bei der Überprüfung der eigenen Finanzen stellt man die monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenüber. Im Idealfall ist zumindest eine kleine Summe übrig, die man monatlich sparen kann. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man einen Weg finden, die Ausgaben zu kürzen. Je nach Bank kann man schon mit 25 Euro monatlich einen Sparvertag für Aktienfonds oder Rentenfonds abschließen. Da in der Regel aber eine Abschlussgebühr fällig wird, sollte man nur solches Geld in diese Geldanlagen stecken, das man für die nächsten Jahre nicht braucht, weil es zum Beispiel für die Altersvorsorge gedacht ist. Mit der Zeit kommt so eine ordentliche Summe zusammen.

Für Sparpläne auf Tagesgeldkonten gibt es keine Mindestsumme. Hat man dort eine gewisse Summe angespart, kann man über rentablere Geldanlagen nachdenken, wie zum Beispiel Festgeld. Außerdem ist diese Art der Geldanlage gut geeigent für Rücklagen oder kurzfrisgie Sparziele. Immerhin werden deutlich höhere Zinsen gezahlt als auf einem gewöhnlichen Sparbuch. Außerdem ist das Geld täglich fällig, man muss auch größere Summen nicht kündigen, wie dies bei einem Sparbuch der Fall wäre.

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