Wissenswertes über Infrastrukturfonds

Infrastrukturfonds stellen eine relativ junge Form von geschlossenen Fonds dar, die zur Kapitalbeschaffung für den Neubau oder die Instandhaltung langlebiger Grundeinrichtungen aufgelegt werden. Sowohl private als auch institutionelle Investoren können dabei von der hohen Sicherheit und einer ansprechenden Rendite profitieren.

Infrastrukturfonds stärken die Wirtschaft

Da insbesondere funktionierende Transport-, Nachrichten- und Stromnetze, aber auch beispielsweise kommunale Einrichtungen und Flughäfen existenziell wichtig für den jeweiligen Wirtschaftsstandort sind, stehen öffentliche Kassen permanent unter Druck, alle notwendigen Infrastrukturmaßnahmen durchführen zu können. Hier setzen die Infrastrukturfonds an, die Kapitalgeber an diesen Projekten beteiligen und somit das benötigte Eigenkapital akquirieren, um die Gesamtfinanzierung sicherstellen zu können. Wurden ausreichend Beteiligungen ausgegeben, wird der jeweilige Fonds geschlossen und das finanzierte Projekt umgesetzt. Der Anleger profitiert mit einem solchen Investment zum einen von der hohen Nachfrage und damit Sicherheit und zum anderen von ansprechenden Renditen. Die Laufzeiten gestalten sich abhängig vom jeweiligen Projekt zwischen zwei und zehn Jahren – manche Fonds laufen jedoch auch bedeutend länger.

Aus verschiedenen Anlageschwerpunkten wählen

Anleger können bei Infrastrukturfonds verschiedene Anlageschwerpunkt wählen, da jeweils klar bezeichnete Projekte finanziert werden. Diese Finanzierungsform wird auch verstärkt für Cleantech-Projekte genutzt, um zum Beispiel Technologien für die alternative Energiegewinnung entwickeln zu lassen (Informationen zum ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund bekommen Sie zum Beispiel hier). Für Anleger ist das umso interessanter, da hierbei vielfältige staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können, welche die Rendite stabilisieren und erhöhen. So können Sie auswählen, ob Sie beispielsweise in Solar-, Wasserkraft oder Windenergie investieren oder ebenfalls eine Infrastrukturfonds auswählen, der gleich mehrere Cleantech-Projekte parallel unterstützt. Damit erreichen Sie eine ordentliche Risikodiversifizierung, falls zum Beispiel in einem der betreffenden Länder die staatlichen Subventionen zurückgefahren werden. Da Infrastrukturinvestitionen nicht nur für die Wirtschaft wichtig sind, sondern insgesamt eine gesellschaftliche Bedeutung haben, ist von einem sehr stabilen Verlauf auszugehen.

Investitionen in die Infrastruktur – wichtig und rentabel

Die geschlossenen Fonds zur Finanzierung notwendiger Neubau- und Sanierungsmaßnahmen von Infrastrukturobjekten sind nicht nur wichtig, um die öffentlichen Kassen zu entlasten und die Baumaßnahmen schnell voranzutreiben, sondern bieten Kapitalanlegern aller Größenordnungen ein interessantes Investment mit guten Renditen.

Foto: Ingo Bartussek – Fotolia

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