Studieren an privaten Hochschulen – erst investieren, dann profitieren?

Die Anzahl privater Hochschulen in Deutschland konnte sich in den letzten zehn Jahren verdoppeln, obwohl regelmäßig hohe Gebühren fällig werden. Allerdings sprechen viele Argumente für ein Studium an einer privaten Akademie oder Hochschule; die Entscheidung dafür oder dagegen hängt nicht nur vom konkreten Berufsziel ab.



Kosten-Nutzen-Verhältnis prüfen

Mit bis zu 25.000 Euro Studiengebühren bis zum Bachelor müssen Studenten an privaten Hochschulen durchaus rechnen, denn die Bildungsträger finanzieren sich zum großen Teil aus diesen Einnahmen. Dafür werden aber auch kleine Studiengruppen, Dozenten direkt aus der Praxis und qualitativ hochwertige Kurse geboten. Das wichtigste Argument dürfte aber die mögliche Spezialisierung im Studium sein, die oft an staatlichen Universitäten und Hochschulen nicht oder nur mit großem Aufwand erreicht werden kann. Das erhöht die Berufschancen für die Absolventen, denn eine höhere Spezialisierung der Ausbildung vereinfacht die spätere Arbeitssuche nicht nur, sondern bereitet optimal auf die beruflichen Herausforderungen vor. Ein weiteres Argument ist die Tatsache, dass auch ausländische Ausbildungsträger in Deutschland angesiedelt sind. Studiert man an einer solchen Uni, ist es sehr viel einfacher, ein Auslandssemester zu organisieren, was heutzutage in vielen Berufsbranchen einen unverzichtbaren Karriereschritt darstellt.

Internationales Studium – gute Grundlage für Karriere

Insbesondere in den verschiedenen Fachrichtungen der Wirtschaftswissenschaften eignet sich ein internationales Studium, um seine Jobchancen bei verstärkt international ausgerichteten Unternehmen zu erhöhen. So haben Absolventen einer Hochschule im Ausland bessere Berufschancen im Managementbereich international agierender Unternehmen. Die Vorurteile gegenüber privaten Hochschulen sind nicht gerechtfertigt, wenn diese staatlich anerkannt und vom Wissenschaftsrat akkreditiert sind. Sie verlangen zwar hohe Gebühren, doch gibt es für mittellose Anwärter zahlreiche Studienkredite, die entweder direkt von den privaten Hochschulen oder der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und anderen Banken angeboten werden. Mit diesen kann man die Investition in die eigene Ausbildung günstig finanzieren und bequem zurückzahlen. Vor der Entscheidung sollten sich Interessenten aber direkt an der Hochschule umsehen, um sich ein persönliches Bild zu machen und mit Studenten vor Ort sprechen.

Investition in die eigene Zukunft

Die Vorurteile gegenüber privaten Hochschulen im In- und Ausland sollten anhand der staatlichen Anerkennung und Akkreditierung sowie aufgrund der Vorteile, die die hochspezialisierte Studiengänge bieten, überprüft werden. Ein internationales Studium der Wirtschaftswissenschaften eröffnet sehr gute Berufschancen in international agierenden Unternehmen oder auch direkt im Ausland. Mehr über internationale Studiengänge erfahren Sie unter http://www.ebc-hochschule.de/.

Bild: Doc RaBe – Fotolia

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