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Studienfinanzierung – Fördermöglichkeiten und Kredite

Studienfinanzierung – Fördermöglichkeiten und Kredite

Für die Studienförderung gibt es diverse Programme, angefangen bei BAföG über den KfW-Studienkredit und ähnliche Kredite von Privatbanken bis hin zu Stipendien von deutschen Stiftungen. Jede dieser Fördermaßnahmen funktioniert nach eigenen Richtlinien, die zu kennen sehr umfangreiche Informationen voraussetzt. Wir lichten den Richtliniendschungel für Sie:

Welche Fördermaßnahmen sind zu erwarten?

Zunächst beantragen Studenten das BAföG, eine Förderung nach dem Bundesausbildungs-Förderungsgesetz. Es besteht in einem nur hälftig zu tilgenden, zinslosen Darlehen, das an bestimmte Voraussetzungen seitens des Studierenden und seines Einkommens beziehungsweise des Einkommens von Eltern oder Ehepartner geknüpft ist. Die genauen Voraussetzungen dieser und anderer Förderungen sind beispielsweise über ein Zeitschriftenabo des Studienführers der „Zeit“ zu recherchieren. Zurzeit erhalten rund 870.000 SchülerInnen, Auszubildende und Studierende die Förderung. Auch ein Bildungskreditprogramm der Bundesregierung hilft den Studenten bei der Finanzierung ihrer wichtigsten Ausbildungsphase. Es handelt sich vorrangig um die KfW-Studienkredite, die zu sehr günstigen Zinsen ausgegeben werden und deren Tilgung erst zwischen dem sechsten bis 23. Monat nach Ende des Studiums beginnen muss. Der KfW-Kredit wird in Monatsraten an die Studenten ausgezahlt, auf dieselbe Weise vergeben die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und die Privatbanken ihre zinsgünstigen Studentenkredite. Stipendien wiederum werden an besonders leistungsfähige Studenten durch Stiftungen vergeben, auch hier können unterschiedlichste Voraussetzungen verlangt werden. Die Vielzahl der Programme lässt nur einen kurzen Anriss zu, etwa den Verweis auf Programme für ein Studium ohne Abitur, für bestimmte soziale Schichten oder für eine Promotion.

Informationen im Studienführer

In der „Zeit“ enthalten ist ein Studienführer, der einmal jährlich im Frühjahr erscheint. Zu diesem Zeitpunkt haben künftige Studierende noch genug Zeit, um sich über die Studienrichtung, die richtige Hochschule und die passende Förderung Gedanken zu machen. Der Studienführer bietet auf 300 Seiten eine umfangreiche Entscheidungshilfe, welche die wichtigsten Fragen rund ums Studieren behandelt. Ebenso nimmt das Hochschulranking eine zentrale Rolle ein, hier werden 2.500 Fachbereiche in 300 Universitäten und Hochschulen untersucht. Damit finden Studenten das umfassendste deutschsprachige Ranking vor, gleichzeitig erhalten sie Tipps zum Einstieg ins Studium und zur (geförderten) Finanzierung des Studiums.

Bildquelle: Redgrisu – Fotolia

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