Soziales Engagement erhöht die Rente

Berlin – Wer sich sozial engagieren will, hat viele Möglichkeiten: Zum Beispiel mit einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst.

Der Staat honoriert solch ein Engagement und zahlt in dieser Zeit Pflichtbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Dadurch erhöhe sich die spätere Rente, ohne dass man selbst Beiträge zahlen muss.

Der Arbeitgeber meldet der Rentenversicherung den Dienstbeginn und übermittelt die Beschäftigungszeiten sowie die Arbeitsentgelte. Grundlage für die Beitragshöhe sind das Taschengeld und eventuelle Sachleistungen wie Unterkunft und Verpflegung. Die Zeiten helfen auch, die Mindestversicherungszeiten für Rentenansprüche zu erfüllen. Es ist daher wichtig, den bei der Rentenversicherung geführten Versicherungsverlauf auf Vollständigkeit zu prüfen.

Wer bereits im regulären Rentenalter ist und die volle Altersrente bezieht, ist während des Bundesfreiwilligendienstes versicherungsfrei und bekommt keine Rentenbeiträge mehr gutgeschrieben. Wer Rente erhält, aber noch nicht im regulären Rentenalter ist, muss die jährliche Hinzuverdienstgrenze von 6300 Euro beachten. Wird dieser Wert überschritten, werden 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Fotocredits: Waltraud Grubitzsch
(dpa/tmn)

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