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Rettungspaket, der Ölpreis und die politische Lage in den USA

Mit dem Rettungspaket der US-Regierung will man versuchen die anhaltende Krise einzudämmen. 700 Milliarden US-Dollar wird der Finanzwirtschaft bereitgestellt.

Der US-Finanzminister Henry Paulson fordert nicht nur ein schnelles Handeln in diesem Fall, sondern auch zusätzliche Mittel zur Stützung der Finanzinstitute – und zwar vor Ende der Woche. Erst am Freitag soll das Paket genehmigt und schließlich von US-Präsident Bush unterschrieben werden.

700 Milliarden Euro Hilfe für die US-Banken

Die Demokraten fordern indes mehr finanzielle Zuwendungen für die privaten Hauseigentümer, die durch die Immobilienkrise deutlich gebeutelt wurden. Andere Stimmen bei den Demokraten missbilligen den „Blanko-Scheck“, darunter auch der Präsidentschaftskandidat Barack Obama.

Die Gewinne durch die Ankündigung letzter Woche sind seit Montag wieder verloren. Der Dow Jones sackte am Montag um 3,27 Prozent ab. Der Zähler in New York stand dementsprechend auf 11015,69.

Inzwischen gibt es sogar in den USA eine Diskussion über die Einkommenshöhe von Top Managern. Der Finanzminister lehnte dies aber ab.

Zusätzlich ist der Ölpreis aufgrund des niedrigen Dollarkurses gestiegen. Dies könnte die Situation verschärfen.

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