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Ratgeber: Kostenlose Kreditkarten für den Urlaub

Ratgeber: Kostenlose Kreditkarten für den Urlaub

Im Ausland Geld abzuheben kann so richtig ins Geld gehen. Die Hausbank verlangt eine Auslandseinsatzgebühr. Manchmal sind sogar Fremdwährungsgebühren fällig. Wenn dann noch die fremde Bank etwas berechnet, will das Bargeldholen gut überlegt sein. Doch das muss nicht sein. Es gibt Angebote für sorgenfreies Zahlen mit Kreditkarte im Urlaub.

Manche Kreditkarten sind für den Einsatz zu Hause eine gute Wahl. Nämlich dann, wenn keine Grund- oder Jahresgebühr fällig wird. Die Kosten für Kreditkarten können sehr stark schwanken, bis zu 100 Euro pro Jahr können sie betragen. Es lohnt sich also ein Vergleich. Auch wer regelmäßig mit der Karte Bargeld abheben möchte, sollte Vorsicht walten lassen. Manche Institute veranschlagen drei bis vier Prozent vom abgehobene Betrag extra, oder eine Gebühr von pauschal fünf bis sechs Euro.

In Deutschland gute Konditionen, im Ausland nicht

Während manche Karten für den Einsatz zu Hause gute Konditionen bieten, sieht es bei den Auslandseinsätzen anders aus. Hier können pro Einsatz Beträge im einstelligen Prozentbereich als Gebühr fällig werden. Die sogenannte Transaktionsgebühr erscheint später auf der Kreditkarten-Abrechnung und kann für böses Erwachen sorgen. Besser beraten sind Urlauber, wenn sie bei Reiseantritt die AGBs gelesen haben und zumindest wissen, wie viel pro Kreditkartenzahlung im Ausland fällig wird. Sind die Kosten dauerhaft zu hoch, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Anbieter zu wechseln oder ein Zweitkonto zu eröffnen. Es gibt Banken, die weder Jahresgebühren noch Gebühren für Auslandseinsätze erheben.

Bargeld mitnehmen ja, aber nicht zu viel

Die Konditionen für Zahlungen mit Kreditkarte unterscheiden sich von denen, die greifen, wenn Urlauber im Ausland Bargeld abheben. Manchmal liegen die Gebühren der Hausbank hier sogar noch höher. Zusätzlich veranschlagt auch die ausländische Bank noch etwas oben drauf. Für umgerechnet 100 Euro bare Fremdwährung, zahlen Sie dann nicht selten fast 10 Prozent Gebühren. Eine Lösung dieses Problems ist es, genug Fremdwährung bereits im Heimatland umzutauschen und einfach in den Urlaub mitzubringen. Auch das Umtauschen von heimischer Währung in Fremdwährung am Urlaubsziel ist möglich. Doch die Wechselstuben berechnen zumeist hohe Gebühren. Außerdem ist es generell nicht empfehlenswert, große Summen an Bargeld an Orten mitzuführen, an denen man sich nicht auskennt.

Tatsächlich gibt es Banken in Deutschland, die Kreditkarten anbieten, mit denen man weder für Transaktionen noch fürs Bargeldabheben im Ausland Gebühren zahlt. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn die Rechnung der Kreditkarte nach dem nächsten Urlaub einmal mehr sehr hoch ist.


Bild: Pixabay, 256319, jarmoluk

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