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Rabattmarken – eine Marketingstrategie

Wer kennt sie nicht, die Rabattmarken auf Cornflakes-und Kaffeepackungen, Putz- und Spülmittelflaschen. Sinn und Zweck ist es, den Kunden zu binden. Gleichzeitig soll der Kunde durch den Kauf rabattierter Produkte von der Qualität überzeugt werden, was wiederum bedeutet, dass die Umsätze der Händler steigen.

Die Anbieter sind so vielseitig wie zahlreich, offline als auch online, zu finden.

Was in der ehemaligen DDR das sogenannte „Konsummarken-Heft“ war, ist heutzutage die Rabattmarke.
Die Form der Rabattmarken-Rückzahlung ist verschieden. Der Kunde sammelt seine Rabattmarken und klebt sie in das dazugehörige Heft ein, welches der Händler, zumeist kostenpflichtig stellt. Bei Vollständigkeit kann es der Kunde einreichen und bekommt den ersammelten Wert in bar ausgezahlt oder per Überweisung gutgeschrieben.

Die andere Form der Rabattmarken findet sich in verschiedenen Discountern. Dort nimmt man die dem Produkt anheftende Rabattmarke, legt sie bei der Bezahlung an der Kasse vor und der Rabatt wird sofort beim Kauf abgezogen.

Je nachdem, welche Art von Rabattmarken gewählt wird, sparen kann man in jedem Fall. Die Höhe des Rabattes schwankt zwischen 2% und teilweise 65%, je nach Händler. Insofern besteht sowohl für den Kunden der Vorteil, preiswerter einzukaufen, als auch für den Händler, mit dem Ziel, der langfristigen Bindung seiner Kundschaft.

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