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Personalkredite – besonders gute Bonität gefordert

Eins ist klar: Langjährige Kunden einer Bank, die sich durch Zuverlässigkeit auszeichnen, haben es in Finanzfragen häufig einfacher. Das ist auch rund um das Thema Kredite festzuhalten: Personalkredite nennt man dann die Kredite für Kunden mit besonders guter Bonität.

Personalkredite werden von Banken aufgrund der guten Bonität eines Kreditnehmers unbesichert vergeben. Grundlage dafür ist natürlich, dass die Bank Vertrauen in die gegenwärtige und zukünftige Kreditwürdigkeit des Kunden hat. Dazu zählt vor allem das Vertrauen, dass Nutzungsentgelte wie Zinsen oder Provisionen sowie die Tilgungsraten in vereinbarter Höhe und zu einem festgelegten Zeitpunkt gezahlt werden.

Personalkredite werden ohne Sicherung vergeben

Es wird schon ersichtlich, dass Personalkredite nicht an alle Kunden des Finanzinstituts vergeben werden, sondern nur an solche, zu denen schon längere Zeit eine zuverlässige Geschäftsbeziehung besteht. Schließlich erhält die Bank für den Personalkredit, im Gegensatz zu Sachkrediten, keine Absicherung in Form von Mobilien (wie Edelmetalle oder Lebensversicherungen) oder Immobilien.

Allerdings besteht auch bei Personalkrediten die Möglichkeit, sie über Bürgschaften anderer Personen zu sichern, dann ist von einem verstärkten Personalkredit die Rede. Auf diese Sicherungsmöglichkeiten wird in der Regel dann zurückgegriffen, wenn der Beleihungsauslauf mehr als 60 Prozent des Beleihungswertes beträgt.

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