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Mehr Kompetenz bei Finanzberatern – auf die Ausbildung kommt es an

Die Qualität der Beratungen im Bereich Finanzdienstleistungen geht weit auseinander, denn sie ist nicht zuletzt von der Qualifikation und der Erfahrung des Beraters abhängig. Gerade in diesem verantwortungsvollen Beruf ist eine solide Ausbildung besonders wichtig.

Karriere als Finanzberater – Verantwortung ernst nehmen

Grundsätzlich ist die Berufsbezeichnung „Finanzberater“ weder geschützt noch mit Zugangsvoraussetzungen verknüpft. Lediglich für Versicherungs- und Anlagevermittler gelten Vorschriften gemäß einer EU-Richtlinie, die zumindest eine Sachkundeprüfung, eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und geordnete finanzielle Verhältnisse vorschreibt. Das ist ein guter Anfang, denn viele Vermittler von Finanzdienstleistungen haben deswegen im Rahmen der Ausbildung einen IHK Abschluss erworben. Aber das reicht noch nicht zwingend aus, um die Beratungsqualität nachhaltig zu erhöhen: Insbesondere die permanente Weiterbildung, die aufgrund der sich ständig verändernden Rahmenbedingungen, Produkte und Anforderungen notwendig ist, macht den Unterschied. Nur dann ist ein zielgerichtetes Eingehen des Finanzberaters auf die Wünsche, Bedürfnisse und Ziele des Kunden und die Umsetzung mit geprüften und hochwertigen Instrumenten des Finanzmarktes garantiert.

Vermittler und ihre Abhängigkeit

Ein weiteres Thema, das sich auf die Qualität der Finanzberatung auswirken kann: Viele Berater, so auch die Angestellten von Banken, Versicherungen oder Vertrieben, dürfen nur die Produkte ihres Arbeitgebers verkaufen. Die Objektivität der Empfehlungen für den Kunden wird damit natürlich beeinträchtigt. Mit dem neu geschaffenen Berufsbild des Honorar-Anlageberaters, der produktunabhängig beraten und dafür eine Vergütung erhalten soll, hat der Bundestag einen Schritt in die richtige Richtung unternommen. Da die Akzeptanz in der Bevölkerung dafür bislang jedoch ausblieb, ist fraglich, ob sich dieses Berufsbild trotz gesetzlicher Verankerung durchsetzen wird. Wichtiger wäre es vielleicht, die Ausbildungsanforderungen zu erhöhen: Je besser die Finanzberater qualifiziert sind und den erforderlichen Beratungsablauf einhalten, desto größer ist der Erfolg (zum Beispiel durch eine Karriere bei Swiss Life Select). Berufseinsteiger und bereits tätige Finanzberater sollten also insbesondere auf eine solide Aus- sowie eine permanente Weiterbildung Wert legen, um ihren Kunden wirklich fundierte Strategien erarbeiten zu können.

Je besser die Ausbildung, desto größer die Chancen auf Erfolg

Um eine nachhaltige und erfolgreiche Karriere im Bereich Finanzdienstleistungen einschlagen zu können, sollten Finanzberater zum einen gut ausgebildet sein und sich zum anderen ständig weiterbilden. Ihre Kunden haben Anspruch auf fundierte, umfassende und bedarfsgerechte Beratung und eine erfolgreiche Umsetzung der erarbeiteten Strategien.

Urheber des Bildes: dondoc-foto – Fotolia

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