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In kleiner Auflage den großen Traum erfüllen – ein Book-on-Demand-Verlag macht es möglich

Viele Menschen schreiben und möchten ihre Werke veröffentlichen, finden aber keinen Verlag. Die Buchveröffentlichung über herkömmliche Zuschussverlage ist zwar grundsätzlich möglich, aber mit einem hohen Geldeinsatz verbunden. Eine preiswerte Lösung ist die Buchveröffentlichung als Book on Demand, für welche nur geringe Kosten anfallen – während die Autorenbeteiligung an verkauften Exemplaren lukrativ ausfällt.

Was heißt Book on Demand?

Book on Demand heißt, dass für ein Buch keine Auflage vorab festgelegt wird, sondern der Druck erst bei Eingang einer Bestellung erfolgt. Der Digitaldruck macht die Anfertigung eines Buchexemplars exakt zum Zeitpunkt seines Verkaufs möglich. Die Autoren verantworten ihr Buch üblicherweise alleine. Ein Lektorat wird ihnen zwar angeboten, muss aber zusätzlich bezahlt werden. Die Kosten für die Bucherstellung sind gering, der größte Book on Demand Verlag berechnet etwa vierzig Euro als einmalige Kosten und ein zusätzliches Entgelt von zwei Euro je Monat, damit das Werk im Verzeichnis lieferbarer Bücher verbleibt. Falls das Buch nur als E-Book veröffentlicht werden soll, veröffentlichen einige Verlage das Werk sogar komplett kostenlos. Book-on-Demand-Verlage finden Sie bei einfacher Recherche im Internet oder zum Beispiel hier.

Was kann als Book on Demand veröffentlicht werden und wo lassen sich die Bücher kaufen?

Da Books on Demand erst nach der Bestellung gedruckt werden, liegen sie in der Buchhandlung nicht als Ansichtsexemplar aus. Sie können jedoch über alle stationären Buchläden sowie online bestellt werden, wobei der Kauf über das Internet am häufigsten erfolgt. Autoren können sowohl Gedichte und Geschichten als auch Ratgeber als Books on Demand veröffentlichen. Sie behalten zudem die Rechte an ihren Werken. Sollte ein klassischer Verlag also auf ein zunächst als Book on Demand veröffentlichtes Werk aufmerksam werden und es drucken wollen, können Autoren den gegenwärtigen Verkauf sofort oder mit einer kurzen Frist stoppen und ihr Buch künftig auf klassischem Weg vermarkten.

Lässt sich mit Books on Demand Geld verdienen?

Autoren erhalten für verkaufte Books on Demand eine Umsatzbeteiligung, deren Höhe sich nach der Anzahl der erfolgreich vermarkteten Exemplare richtet. Diese beeinflussen die Verfasser überwiegend selbst, da sie alleine für die Werbung verantwortlich sind. Der Dienstleister erstellt die regelmäßigen Abrechnungen und überweist alle drei Monate die erzielte Umsatzbeteiligung, für Marketingmaßnahmen ist grundsätzlich der Verfasser zuständig. Einige Bücher erreichen Auflagen von mehr als zehntausend Exemplaren und führen zu entsprechend hohen Einnahmen ihrer Autoren.

Foto Urheberrecht: Alexander Trinitatov – Fotolia



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