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In Gold anlegen – Wie sicher ist das Edelmetall noch?

Die gute alte Unze befindet sich in einer Rallye. So hört es sich an, wenn Analysten über den Goldpreis reden. Der Preis bricht langsam ein. Platzt bald eine Spekulationsblase?

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In Gold zu investieren, ist eine sichere Sache. Das denkt man zumindest immer. Nun ja – immer stimmt das nicht. Eigentlich heißt es: in Gold zu investieren ist eine langwierige Sache. Wer vor 10 Jahren investiert hat, freut sich heute über ein Plus von 300%. Doch genau heute in Gold zu investieren, könnte vielleicht doch übermorgen Schmerzen bringen.

Gold als sicherer Anker

Gold dient als finanzieller Rettungsanker, um bei einer Krise bzw. bei einer Inflation keine schweren Verluste zu erleiden. Sobald es eine Krise auf dem Finanzmarkt gibt, stürzen sich die Anleger ins Gold und der Preis steigt wegen der großen Nachfrage und der begrenzten Menge, welche es an Gold nun mal gibt. Noch vor der letzten Krise stand der Goldpreis bei 1.200 US Dollar. Nun nach gut einem Jahr steht der Goldpreis bei 1.850 US Dollar. Die aktuelle Tendenz lautet: Fallend! Denn einige Langzeitanleger steigen mit hohem Gewinn aus und investieren wieder fröhlich in kurzlebige Geschäfte.

Neues aus der Goldmine

Venezuela hat seine Goldsparte verstaatlicht. Somit unterliegen die Förderung und der Export von Gold der staatlichen Aufsicht und der Hand von Hugo Chávez. Derzeit lässt dieser seine Goldbarren, welche in der ganzen Welt gelagert sind wieder in die Heimat bringen. Allein in der Bank of England lagern 170 Tonnen.

Fazit

Wer also dem Rat der Analysten gefolgt ist, steht nun wahrlich im Goldregen. Spekulanten würden die Blase an den Börsen am liebsten noch bis 2.500 US Dollar hoch pushen, doch das Ende scheint erreicht. Wer zukünftig in Gold anlegen will, sollte sich noch etwas gedulden bis der Preis wieder einen Normalwert erreicht hat.

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