Immobilienmarkt im Wandel – wohin geht der Trend?

Immobilienmarkt im Wandel – wohin geht der Trend?

Der Wohnraum in Deutschland ist knapp. Laut dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) fehlten im Juni 2018 1,1 Millionen Wohnungen in Deutschland. Bezahlbarer Wohnraum in der Stadt ist für viele Menschen unerreichbar geworden. Und das Problem wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen, denn, so vermeldet der GdW, es werden pro Jahr nur zwei Drittel der eigentlich benötigten Wohnungen in größeren Städten gebaut. Und selbst wenn der Staat mehr Geld in die Hand nimmt, um den Wohnungsneubau zu beschleunigen – es fehlen die Kapazitäten: Die Bauindustrie ist ausgelastet.

Der Trend am Immobilienmarkt sieht seit etlichen Jahren nur eine Richtung: Die Ballungsräume verzeichnen viel Zuzug, dementsprechend steigen die Mieten. Im Gegenzug nimmt die Bevölkerung in den ländlichen Regionen mehr und mehr ab. Da die Nachfrage dort sinkt, gibt es in diesen Regionen immer mehr erschwingliche Immobilien.

Immobilie kaufen oder bauen?

In Niedrigzinszeiten gilt mehr denn je: Immobilien sind eine gute Investition in die Zukunft. Nicht nur als Altersvorsorge zur späteren Veräußerung, sondern für viele Menschen als spätere Zuflucht, um dort leben zu können, wo sie möchten – oder zumindest in der Nähe davon.

Schnäppchen machen kann man in den Metropolen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt oder anderen begehrten Gegenden wie Stuttgart, Leipzig und Dresden natürlich längst nicht mehr. Und auch im Umland steigen die Preise inzwischen immer stärker. Dennoch bringt der Kauf einer Immobilie viele Vorteile mit sich, der die hohe Investition wert ist.

Wer selbst bauen möchte, hat neben steigenden Grundstückspreisen und Baukosten weitere Herausforderungen zu meistern: Wie baue ich umwelt- und altersgerecht?

Fertighaus oder Massivhaus?

Nichts spiegelt den Wandel im Immobilienmarkt so sehr wider wie der ökologische Aspekt. Wer heute baut, sollte sich mit der Frage der Nachhaltigkeit befassen, nicht zuletzt auch aus Kostengründen. Viele stehen vor der Frage: Fertighaus oder Massivhaus? Hier gibt es einen eindeutigen Trend: Zwar lässt sich ein Fertighaus meistens in kürzerer Zeit errichten als ein Massivhaus und ist vergleichsweise günstiger, doch Massivhäuser sind auf lange Sicht für die meisten Bauherren die sinnvollere Variante.

Wer sich für diese Art von Hausbau mit Viebrockhaus entscheidet – von Focus Money zum wiederholten Mal als fairster Massivhausanbieter ausgezeichnet – kommt in den Genuss einiger entscheidender Vorteile:

  • Die klassische „Stein auf Stein“-Bauweise setzt auf ökologische Baumaterialen.
  • Durch den Einsatz ökologischer Baumaterialien entsteht ein sehr gutes Raumklima.
  • Massives Mauerwerk sorgt für wirksame Wärmespeicherung.
  • Brand- und Schallschutz sind gewährleistet.
  • Massivhäuser haben einen hohen Wiederverkaufswert.

Ans Alter denken!

Weil die Menschen immer älter werden und dadurch meist länger zu Hause leben, wird ein altersgerechtes Bauen für die Zukunft immer wichtiger. Wer ein Haus baut oder erwirbt, tut gut daran, diesen Trend zu berücksichtigen. Immer mehr Menschen suchen, gerade wenn sie in den Ruhestand gegangen sind, nach einer Immobilie, in der sie langfristig bleiben können. Sie muss also altersgerecht gebaut sein. Dementsprechend werden Wohnungen und Häuser auf diesen Bedarf ausgerichtet bzw. umgebaut. Dazu gehören

  • eine möglichst vollständige Barrierefreiheit
  • breite Türen, die mit dem Rollstuhl zu durchfahren sind
  • eine bodengleiche Dusche und Einstiegmöglichkeiten für die Wanne im Bad
  • elektrische Geräte auf Augenhöhe in der Küche
  • eine gute Erreichbarkeit von Türen und Fenstern

 

Wer diese Aspekte beim Kauf oder Bau einer Immobilie berücksichtigt, hat bereits viele richtige Antworten auf den Wandel im Immobilienmarkt.

 

BIld: Pixabay, 1836070, Pexels

 

 

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