Herabstufung von 5 europäischen Großbanken – Fitch und Co. geben den Kurs an

Als man vor 3 Jahren noch dachte, dass man langsam über den Berg der letzten Krise gekommen sei, ging es plötzlich Berg ab. Kein Wunder, denn wer Schulden mit Schulden begleicht, macht einen Fehler. Fitch und die beiden anderen Rating-Agenturen honorieren nun das falsche Verhalten.

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Das Verhältnis der Banken unter einander ist laut Fitch getrübt. Das übe sich auch auf die europäische Wirtschaft aus, welche nun in stocken gerate laut Fitch. Die Rating-Agentur hat daher nun 5 europäische Großbanken um einen Punkt herabgestuft. Die Investoren werden daher in Zukunft höhere Risikoaufschläge verlangen, wenn sie ihr Geld zur Verfügung stellen werden.  Doch wem helfen die Herabstufungen, wenn diese zu noch mehr Komplikationen führen?

Die betroffenen Banken

Insgesamt sind 5 europäische Banken von der Herabstufung betroffen.  Zu ihnen zählen die beiden französischen Banken Banque Fédeative du Credit Mutuel und die Credit Agricole sowie die Dänische Bank, die Rabobank Group aus den Niederlanden und die OP Pohjola aus Finnland.

Bonität der Banken

Eigentlich ist es ein Witz. Alle fünf Banken blieben im A-Bereich der Rating-Skala. Das bedeutet, dass alle Banken noch eine gute Bonität aufweisen und daher keine große Gefahr besteht, dass eine von ihnen bald nicht mehr existieren wird. Erst bei der Einstufung mit „D“ ist der Zug abgefahren. Dazwischen stehen aber noch viele Stufen. Die beiden anderen großen Rating-Agenturen hatten auch schon die genannten Institute auf ähnliche Weise verwarnt. Grund der Herabstufungen waren das Engagement der Banken in den Problemstaaten der EU, der schwächelnde Interbanken-Markt und die stockenden Wirtschaft. Von fehlenden Sicherheiten kann jedoch noch nicht die Rede, um die Banken weiter herabzustufen. Auch die deutsche Bank steht unter Beobachtung der Rating-Agenturen.

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