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Goldpreis im Aufwind: chinesische Nachfrage sorgt für Dreimonatshoch

Der Goldpreis folgt vielen Einflüssen und ist schwer vorherzusagen. Ein Faktor wurde dabei in der Vergangenheit häufig übersehen – die chinesische Nachfrage nach dem gelben Edelmetall. Sie ist mittlerweile eine der maßgeblichen Größen bei der Preisbildung. Auch das aktuelle Dreimonatshoch bei Gold ist verstärkten Käufen aus dem Reich der Mitte zu verdanken. Am 14.02. lag der Kurs bei 1318,55 US-Dollar pro Feinunze. Von früheren Höhen ist der Goldpreis damit aber noch weit entfernt.

Als Schmuck und Investment gefragt

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Chinesen für eine zwischenzeitliche Erholung des Goldkurses gesorgt. Nachdem sich die Krisenängste um den Euro gelegt hatten und die weltwirtschaftlichen Perspektiven allmählich besser wurden, waren die Goldpreise 2013 zunächst deutlich gesunken. Nicht wenige Chinesen aus der inzwischen breiten Mittelschicht nutzten dann offenbar im vergangenen Jahr die Phase anhaltend starker Kursrückgänge an der Börse, um Goldbarren zu kaufen. China ist inzwischen das Land mit der weltweit stärksten Goldnachfrage. In Gold zu investieren ist dabei nicht das einzige Motiv. Als Schmuck ist Gold im Fernen Osten traditionell ebenfalls sehr begehrt. China hat dabei sogar Indien abgehängt, wo das Edelmetall als Hochzeitsschmuck seit Jahrhunderten eine herausragende Rolle spielt.

Stark bei Angebot und Nachfrage

Beim aktuellen Dreimonatshoch machen sich die speziellen Gegebenheiten des chinesischen Marktes in besonderer Weise bemerkbar. So hatte der Goldpreis zuvor geschwächelt, als wegen des chinesischen Neujahrsfestes der Handel im Fernen Osten einige Tage ruhte. Unmittelbar nach der Wiederaufnahme des Geschäfts zog er dann deutlich an. Bemerkenswert an dieser Entwicklung ist, dass China gleichzeitig auch der größte Goldproduzent weltweit ist. Die Nachfrage übersteigt dabei aber das Angebot aus eigener Förderung bei weitem. Für den Goldhandel und Markteinschätzungen bedeutet das grundsätzlich, dass die Situation in China kaum hoch genug bewertet werden kann.

Umfeld für Gold derzeit günstig

Neben dem China-Effekt sehen Marktbeobachter noch andere positive Einflüsse auf den aktuellen Goldkurs. Auch die Antrittsrede der neuen US-Notenbankchefin vor dem Kongress-Finanzausschuss wirkte stimulierend. Janet Yellen hatte vor allem Kontinuität in der Geldpolitik in Aussicht gestellt. Auch charttechnisch gibt es derzeit Argumente für das Edelmetall. Nach einem enttäuschenden Jahr 2013 könnte es sich daher wieder lohnen, in Gold zu investieren – zum Beispiel unter rheinische-scheideanstalt.de können Sie Goldbarren in verschiedenen Stückelungen erwerben.

Bild: Scanrail – Fotolia

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