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Eine Karriere als Finanzberater

Die Krise in der Finanzbranche scheint ihr Ende erreicht zu haben. Viele Unternehmen können wieder Gewinne verzeichnen und suchen verschiedenste Mitarbeiter, Schulabgänger als Auszubildende und auch Studierende als Praktikanten. Warum also nicht eine Karriere in der Finanzbranche anstreben und Finanzberater werden?

Die Ausbildung zum Finanzberater

Eine Karriere zum Finanzberater lässt sich mit jedem Schulabschluss anstreben. Wer einen Haupt- oder Realschulabschluss erlangt hat, kann eine duale Ausbildung mit anerkanntem IHK-Abschluss absolvieren. Hierfür wird man zu einem Teil in der Wirtschaft und zu einem anderen Teil in einer Berufsschule ausgebildet. Für entsprechende Fähigkeiten und Kenntnissen kann ein passendes Unternehmen gewählt werden. Wer bereits in der Schule Vergnügen an Mathematik hatte, könnte beispielsweise mit einer dualen Ausbildung zum “Bankkaufmann” in einem Geldinstitut beginnen und anschließend einen Grundlagenkurs zum “Fachberater für Finanzdienstleistungen” absolvieren. Dieser wird mit einer IHK-Prüfung abgeschlossen und berechtigt zur selbstständigen Beratung und Analyse von Finanzen. Dies kann, je nach Spezialisierung, für Kapitalanlagen oder Altersvorsorge in privaten Haushalten geschehen.

Das Studium zum Finanzberater

Wer hingegen das Abitur erworben hat, kann auch den Weg eines Studiums gehen. Hierbei wählt man zunächst aus den Studiengängen “Betriebswirtschaftslehre” (BWL) oder “Economics and Business Administration”. Während des Studiums kann man sich dann auf Finanzen, Steuerrecht oder Anlage- und Vermögensberatung spezialisieren. Abgerundet wird das Studium mit einem Praktikum in der Wirtschaft. Nach dem Studium kann man dann als Finanzberater in einem Unternehmen tätig sein oder die Selbstständigkeit vorziehen. Das Studium vermittelt ein hohes Maß an fachlichem Wissen und das Praktikum in einer geeigneten Firma (wie z.B. Swiss Life Select) umfangreiche Soft Skills. Mit einem Studium zum Finanzberater ist man also gleichermaßen für die Führungsebene einer Firma und die Gründung eines eigenen Unternehmens qualifiziert.

Der passende Weg in die Finanzbranche

Für eine Karriere in der Finanzbranche kann man also verschiedene Wege gehen. Mit einem Haupt- oder Realschulabschluss ist eine duale Ausbildung zum “Bankkaufmann” und anschließender Weiterbildung zum “Fachberater für Finanzdienstleistungen” mit IHK-Abschluss denkbar. Dies qualifiziert zur finanziellen Beratung privater Haushalte. Mit einem abgeschlossen Studium der Betriebswirtschaftslehre hingegen, erwirbt man Kenntnissen und Fähigkeiten, die zur Arbeit in der Führungsebene einer Firma oder der Gründung des eigenen Unternehmens berechtigen.

Copyright: Thinkstock, iStock, shironosov

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