Drohende Privatinsolvenz – was tun?

Eine Privatinsolvenz kann einer der schlimmsten Einschnitte im Leben sein, denn bereits zuvor ist die finanzielle Situation in den meisten Fällen seit Jahren aus den Fugen geraten. Die eigetretene Überschuldung kann viele Ursachen haben, die Lösung ist aber in allen Fällen die gleiche: der Tatsache ins Auge sehen und der zeitige Gang zu einer Schuldnerberatung.

Der Tatsache Überschuldung ins Auge sehen

Die Gründe für Überschuldung sind vielfältig, trotzdem ähneln sich von Zahlungsunfähigkeit Betroffene vielfach in ihren Reaktionen. Ob die Probleme aufgrund von übersteigertem Konsumverhalten und Arbeitslosigkeit entstanden sind oder aus einer familiären Trennung resultieren, bei den meisten überwiegt die Scham. Viele Schuldner verschließen sich folglich vor dem Problem und blenden ihre Schulden aus. Durch Zinsen und Gebühren wachsen diese weiter, bis schließlich Pfändungen durch den Gerichtsvollzieher ins Haus stehen. Hier hilft ein höheres Maß an Ehrlichkeit vor sich selbst, um die Probleme nicht ins Endlose ausufern zu lassen.

Einen klaren Schnitt machen

Wer zum Beispiel gerade in einer Trennung lebt, sollte die neue Situation möglichst nüchtern durchkalkulieren: durch doppelte Haushaltsführung und die im Rahmen der Scheidung anfallenden Gebühren kommt es oftmals zu Engpässen, die sich durch Überstunden und andere Maßnahmen nicht kompensieren lassen. Wenn aber bereits alles zu spät ist, wird es Zeit, möglichst rasch ein Insolvenzverfahren in die Wege zu leiten. Auf diese Weise kann nach Ablauf einer sogenannten Wohlverhaltensphase von sechs Jahren eine Restschuldbefreiung erlangt werden.

Der Gang zur Schuldnerberatung

Wer sich rechtzeitig beraten lässt, kann Schlimmstes vermeiden (Infos gibt es auf schuldendirekthilfe.de). Mit der professionellen Hilfe in diesem Rahmen ist es oftmals möglich, einen Vergleich mit den Gläubigern zu erzielen, der den Schritt in die Privatinsolvenz sogar unnötig macht. Je länger jedoch gewartet wird, desto schlechter stehen die Chancen für eine solche Einigung. Aus diesem Grund sollte also nicht gezögert werden, eine professionelle Schuldenberatung in Anspruch zu nehmen.

Foto: Fotolia, 41823141, N-Media-Images

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