finanz-reporter.de

Benzin sparen – ist das überhaupt noch möglich?

Der Tankpreis liegt im Moment bei horrenden 1,4 Euro pro Liter. Die effizienteste Art zu sparen, heißt wohl: Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Wer trotzdem Auto fährt, muss sich überlegen, wie er am Besten mit dem hohen Benzinverbrauch gerade älterer Kisten umgeht.

Ich habe eine Liste von Tipps gefunden, wie sich im normalen Verkehr mit dem Auto Benzin sparen lässt. Auf ein paar Punkte möchte ich gerne ein bisschen näher eingehen, weil mir nicht alles, was da behauptet wird, wirklich plausibel erscheint.
„Kein Gas beim starten geben.“ Das ist zum Beispiel bei meinem Auto, einem alten Polo, nicht möglich, weil der dann schlicht absäuft.
„Nach dem Anfahren sofort in den zweiten Gang wechseln.“ Guter Tipp.
„Mit dreiviertel Gas zügig beschleunigen.“ Ebenfalls ein guter Tipp. Durch die schnelle Beschleunigung verbrauchen Sie weniger Benzin.
„Frühzeitig hochschalten.“ Dadurch vermeiden Sie einen übertourigen Motor, der Gas verbrennt, ohne Leistung zu erzielen.
„Untertourig fahren. Besonders innerorts sollten Sie besser in einem hohen Gang fahren.Spart bis zu 2 Liter Spritauf 100 km.“ Naja. Aber es macht auch den Motor kaputt. Das würde ich mir ehrlich gesagt überlegen.
„Rechtzeitig ausrollen statt Vollgas und Vollbremsung vor der roten Ampel. Sprit-Ersparnis laut ADAC: 220 EUR/Jahr.“ Und so weiter. Am Besten Sie sehen sich die Liste mal selbst an, aber wie gesagt, mit Vorsicht genießen! 🙂

Meiner Meinung nach ist das Auto für jemanden, der wirklich sparen will, in den heutigen Zeiten einfach zu teuer geworden. Deswegen fahre ich auch so oft ich kann mit dem Fahrrad. Diese Tipps zum Sparen von Benzin sind ja ganz nett, rechnen sich aber nach meiner Erfahrung nur teilweise. In hektischen Momenten denkt man nicht dran, und dann ist die ganze Ersparnis durch Schnellstarts und zuviel Gas wieder im Eimer. Lieber preiswert einkaufen, da lässt sich täglich Geld zurückbehalten und man muss nicht über den Monat rechnen.

Auch interessant