finanz-reporter.de

Banken als Ziel von Wirtschaftskriminellen

Banken als Ziel von Wirtschaftskriminellen

Banken gelten schon seit jeher als der Ort des Geldes, doch auch wenn in Zeiten des Online Bankings nicht mehr allzu viel Bargeld bei den Banken vorhanden ist, versuchen Kriminelle trotzdem immer wieder, an das Geld der Banken oder der Kunden zu kommen. In diesem Text zeigen wir einige dieser Tricks.

Betrug mit inaktiven Konten

Immer wieder kommt es vor, dass Angestellte einer Bank versuchen sich am Kundenvermögen zu vergreifen. Dabei gab es schon einige spektakuläre Fälle. So auch den Fall des Programmierers, der Rundungsdifferenzen unter den Tisch fallen ließ, um sich diese später auf einem Konto gutschreiben zu lassen. Doch natürlich sind solche Betrugsfälle heutzutage kaum denkbar. Aber auch einige andere Ansätze sind möglich. Wenn die Angehörigen einer Verstorbenen Person es zunächst versäumen, einen Erbschein zu beantragen und bei der Bank Postrückläufer ankommen, kann ein Angestellter schnell seine Chance wittern. Denn wenn die möglicherweise einzige Person, die von dem Konto wusste, verstorben ist, dann können hier einige Abbuchungen stattfinden, die den späteren Erben eventuell nicht einmal auffallen. Aber auch zu Zwecken der Geldwäsche werden inaktive Konten immer wieder gerne genutzt. Deshalb haben viele Banken mittlerweile Systeme, die genau solche auffälligen Transaktionen registrieren, damit diese händisch geprüft werden können.

Betrug durch vorsätzlich falsche Beratung

Eine weitere Betrugsmasche ist selbstverständlich auch die falsche Beratung durch die Mitarbeiter der Bank. In einigen bekannten Fällen wird dies sogar durch das Management geduldet oder gefördert. Doch oft handelt es sich um einzelne Berater, die ihre Ziele erreichen oder eine große Provision erhalten möchten. Für den Kunden kann dies oft erhebliche finanzielle Auswirkungen haben. Denn wenn er riskante Wertpapiere als sichere Anlage verkauft bekommt und somit nicht über die Risiken aufgeklärt wird, dann handelt es sich um Betrug. Denn natürlich sind die Banken verpflichtet ihre Kunden über die Gefahren der Geldanlage aufzuklären. Wenn man Regressforderungen gegen die Bank stellen möchte ist die Beweisführung in der Regel schwierig. Das Beratungsprotokoll wird bei einer vorsätzlich falschen Beratung natürlich auch entsprechend korrigiert und der Kunde findet sich in einer misslichen Lage wieder.
Aber natürlich sollte es auch im Interesse der Bank sein, diese schwarzen Schafe ausfindig zu machen, um das Ansehen der eigenen Bank zu wahren. Da die Beweisführung in der Regel schwierig ist, empfiehlt es sich, Profis zurate zu ziehen. Denn eine Detektei hat natürlich ganz andere Möglichkeiten, um unerkannt zu ermitteln und den vermeintlichen Betrüger zu überführen. Als sehr guter Berater für Fälle rund um das Thema Wirtschaftskriminalität hat sich zum Beispiel diese Detektei in Frankfurt hervorgetan.

Foto: Fotolia, 89071035, Mikko Lemola

Auch interessant